4WD

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Comeback auf allen Vieren

Nach langer Allrad-Abstinenz erinnert sich Alfa alter Tugenden und bringt mit Crosswagon 4x4 und Sportwagon Stradale 4x4 zwei vierradgetriebene Kombis.

mid/ft

  • Hier finden Sie zahlreiche Fotos des Alfa Crosswagon Q4

    Nach mehrjähriger Pause steigt Alfa Romeo wieder ins Allrad-Segment ein. Mit dem alten Kürzel Q4 als Anhang kommen im November zunächst auf Basis des Alfa 156 die beiden Kombis Crosswagon und Stationwagon auf den Markt.

    Die Preise beginnen bei ca. 33.500,- Euro für den Alfa Sportwagon 4x4 Stradale und rund 35.300,- für den Alfa Crosswagon 4x4. Weitere Modelle sollen folgen: als nächstes der Alfa 147 Q4.

    Mit dem Crosswagon und dem Stationwagon präsentiert die italienische Marke ihre eigenen Vorstellungen in Konkurrenz zum Audi A4 quattro und zum allradangetriebenen 3er BMW. Die Antriebsgruppe beider Modelle ist identisch.

    Wie bei den Vorgängern aus den 90er Jahren, dem 155 Q4 und dem 164 Q4, setzt Alfa erneut auf einen permanenten Allradantrieb mit drei Differenzialen und einer hinterachsbetonten Verteilung der Kraftübertragung.

    Das Antriebsmoment - vorn 42 Prozent, hinten 58 Prozent - verändert sich je nach Bodenhaftung bis zu einem Verhältnis von 70 zu 30 oder auch umgekehrt 30 zu 70. Die Verteilung der Kraft wird fortlaufend durch das mittlere, selbstsperrende Torsen-C-Differenzial kontrolliert. Totzeiten bei der Kraftverteilung verhindert eine ausgefeilte, von Alfa neu entwickelte Technik auf mechanisch-elektronischer Basis.

    Die Offroad-Performance vor allem des Crosswagon Q4 dürfte dennoch schnell an Grenzen stoßen. Allerdings behauptet der Hersteller, dass auch anspruchsvolle Hindernisse, zum Beispiel "Twists", bei denen ein Rad völlig frei hängt, bewältigt werden.

    Auf der Straße zeigt der Crosswagon Q4 im Zusammenwirken mit dem Stabilitätsprogramm VDC, dass Über- wie Untersteuerungstendenzen auch dank der direkten Lenkung vom Fahrer ohne Probleme souverän kontrolliert werden können.

    Für kraftvollen Vortrieb beider Q4-Kombis sorgt der bereits aus dem Fiat-Konzern bekannte 1,9-Liter-Multijet-Diesel. Der Reihenvierzylinder, kombiniert mit einem sportlich abgestimmten Sechsganggetriebe, mobilisiert 110 kW/150 PS und bringt sein Höchstdrehmoment von 305 Nm bei 2 000 U/min an die Kurbelwelle.

    Einige technische Verbesserungen des Multijet-Prinzips wirken sich nicht nur positiv auf Fahrleistungen und Drehmoment in den unteren Bereichen aus, sondern auch auf Geräuschentwicklung und Schwingungsverhalten.

    So wurden unter anderem die Einspritzungen, bisher lediglich zwei, je nach Motortakt erhöht, was den Verbrennungsablauf bei gleichem Verbrauch begünstigt und damit auch die Emissionen verringert. Trotz der Modifikationen verfehlt das Aggregat allerdings die Einstufung nach Euro 4.

    Die beiden wichtigsten Unterscheidungsmerkmale des Crosswagon Q4 von seinem weniger auffälligen Bruder sind das um 6,5 Zentimeter höher gelegte Fahrwerk und die größer dimensionierten Reifen.

    Neben den breiteren Kotflügeln unterstreichen Stahlschutzeinsätze unter den Türen sowie an Front- und Heckstoßfänger und die Dachreling den Offroad-Anspruch des Crosswagon Q4, während der Sportwagon Q4 seine sportliche Optik mit besonderen Leichtmetallfelgen hervorzuheben sucht.

  • News aus anderen Motorline-Channels:

    Weitere Artikel:

    Mehr Luxus, vier V6-Antriebe

    VW Touareg Facelift präsentiert

    Um das aktuelle Flaggschiff aus Wolfsburg auch weiterhin konkurrenzfähig zu halten hat VW dem Touareg ein Facelift verpasst, bei dem im Grunde keine der in so einem Fall zu erwartenden Veränderungen ausblieb. VW legte also sowohl beim Design, als auch bei der verbauten Technologie und den Antrieben Hand an und verspricht, den Touareg damit besser gemacht zu haben als je zuvor.

    Startschuss der Serienfertigung in Hambach

    Ineos Grenadier: Produktion gestartet

    Ineos Automotive hat einen bedeutenden Meilenstein erreicht: den Start der Serienproduktion des Geländewagens Grenadier im eigenen Werk in Hambach, Frankreich. Die ersten Auslieferungen stehen somit für Dezember 2022 an.

    Viel Lob vom F1-Weltmeister

    Lewis Hamilton testet Ineos Grenadier

    Sir Lewis Hamilton durfte in Begleitung von INEOS-Vorstandsvorsitzendem Sir Jim Ratcliffe höchstselbst den Grenadier auf der Straße und im Gelände einer schonungslosen Testfahrt unterziehen.

    Nicht mal Fliegen ist schöner

    Das ist der Brabus 900 Crawler

    Zum 45-jährigen Firmenjubiläum geht Tuning-Profi Brabus aus Bottrop neue Wege: Mit dem Brabus 900 Crawler präsentieren die PS-Spezialisten ihr erstes Supercar mit selbst konstruiertem Chassis und einer weitgehend offenen viersitzigen Karosserie. Man könnte auch sagen: Ein putziges Spielzeug für den Öl-Scheich.

    Acht "Grenadiere" stehen zur Verfügung

    Ineos Grenadier am Red Bull Ring erlebbar

    Der Red Bull Ring ist erneut um eine Attraktion reicher. Ab April darf der neue Ineos Grenadier auf dem Offroad-Gelände von Österreichs berühmtester Rennstrecke zeigen, was er kann.

    Fords Aushängeschild für Inklusion

    Goodwood: Ford zeigt den "Very Gay Raptor"

    Einfach nur cool, dieses Gefährt: Ford wird bei dem diesjährigen Festival of Speed im südenglischen Goodwood (bis 26. Juni 2022) unter anderem mit dem besonders kräftigen Ranger Raptor-Pick-up der nächsten Generation vertreten sein. Und zwar mit einem ganz besonderen Exemplar.