4WD

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Eine Marke verneigt sich

Jeder Religion ihr Kultobjekt, meint VW und stellt für das Wörthersee-Treffen den bösesten Golf GTI aller Zeiten auf die Räder - mit W12-Motor und 650 PS.

  • Hier finden Sie neue Fotos des VW Golf GTI W12-650!

    Millionenfach bevölkert der Käfer-Nachfolger aus Wolfsburg heute in seinen fünf Generationen den Erdball, 1,67 Millionen davon sind GTI. Der Golf I, die Urform des kompakten Hatchback, wird in Südafrika übrigens noch immer gebaut. Und natürlich hat eine große Fan-Gemeinde den Golf ins Herz geschlossen.

    Gerade beim GTI-Treffen am Wörthersee wird alljährlich die Marke Volkswagen (und mittlerweile auch die Konzernschwestern) gefeiert, soviel Enthusiasmus reißt auch den Hersteller selbst zu kleinen Spielereien hin. Die Ingenieure haben einen Golf auf die Räder gestellt, der den Supercar-Status des GTI zementieren soll.

    Golf GTI W12-650

    VW-Chefdesigner Klaus Bischoff: „Unser Ziel war klar definiert – trotz der zum Teil dramatischen technischen Änderungen sollte der GTI ganz klar ein klassischer GTI bleiben. Das Design des Golf ist ja wie ein Fingerabdruck. Wenn man den verwischt, wird der Charakter des Autos zerstört. Das durfte auf keinen Fall passieren.“ – Angepasst wurde das Antriebs-Layout: Dieser Golf ist ein Mittelmotor-Auto mit Heckantrieb.

    70 Millimeter tiefer und 150 Millimeter breiter als der Serien-Golf, rollt das Über-Showcar auf 235er-Reifen vorne bzw. 295ern hinten. Die maßgeschneiderten 19-Zoll-Räder orientieren sich am Design der GTI-Serienfelgen. Komponenten wie z.B. Scheinwerfer, Türen, Fronthaube und Rückleuchten wurden komplett aus der Serie übernommen.

    Das Design

    Beinahe understated ist die gewählte Außenfarbe, auch ziert kein übermäßiges Flügelwerk den GTI W12-650. Klaus Bischoff: „Dieser GTI trägt den Flügel nach innen. Das Dach ist Teil eines riesigen Diffusors, der für ausreichend Abtrieb an der Hinterachse sorgt. Es besteht aus Kohlefaser und leitet die Luft so über und unter dem Heckspoiler hindurch, um einen Anpressdruck wie im Motorsport zu erzielen.“

    Seriennähe im Innenraum: Im Interieur würde sich jeder heutige GTI-Fahrer auf Anhieb zurecht finden. Neu gestaltet wurden die Leder-Alcantara-Bezüge der Motorsport-Schalensitze. Drei runde Zusatzinstrumente auf dem mittleren Bereich der Armaturen erinnern an den Ur-GTI. Rennsport-Zitat: Die Wippschalter und der anstelle des Handschuhfaches integrierte Feuerlöscher. Aus Gewichtsgründen komplett „gestrippt“ wurden die Türverkleidungen; Gitter erlauben Einblick in das Innenleben der Türmechanik.

    Und damit zur Leistung

    Der W12-Motor mit 6 Litern Hubraum und zwei Turboladern brüllt direkt hinter Fahrer und Beifahrer, beatmet wird er durch mächtige Lufteinlässe in der Front und in den C-Säulen. Ein Sechsgang-Automatikgetriebe bekommt es mit 650 PS und 750 Nm Drehmoment zu tun, diese Leistungswerte sind gut für einen Sprint von Null auf 100 km/h in 3,7 Sekunden.

    VW gerät ins Schwärmen: „Wer auf dem Gaspedal bleibt, den trägt der Biturbo weit über die 300 km/h-Grenze hinaus. Erst bei 325 km/h verharrt die Tachonadel. Damit enteilt der Golf GTI W12-650 fast allen anderen Autos dieser Welt.“ – Wörthersee-Freunde wissen es längst: Jage nicht, was du nicht töten kannst...

    Zitat VW: „Dieser Sportwagen ist eine Verneigung vor den GTI-Freunden am Wörthersee, jenen Menschen, durch die der GTI zum Mythos wurde. Allein für sie wurde er konzipiert.“ – Der Vollständigkeit halber: An eine Serienfertigung ist nicht gedacht.

  • News aus anderen Motorline-Channels:

    Weitere Artikel:

    Fords Aushängeschild für Inklusion

    Goodwood: Ford zeigt den "Very Gay Raptor"

    Einfach nur cool, dieses Gefährt: Ford wird bei dem diesjährigen Festival of Speed im südenglischen Goodwood (bis 26. Juni 2022) unter anderem mit dem besonders kräftigen Ranger Raptor-Pick-up der nächsten Generation vertreten sein. Und zwar mit einem ganz besonderen Exemplar.

    Startschuss der Serienfertigung in Hambach

    Ineos Grenadier: Produktion gestartet

    Ineos Automotive hat einen bedeutenden Meilenstein erreicht: den Start der Serienproduktion des Geländewagens Grenadier im eigenen Werk in Hambach, Frankreich. Die ersten Auslieferungen stehen somit für Dezember 2022 an.

    Subaru Forester Sondermodell: Black Edition

    Ein Klassiker in Schwarz

    Seit den späten 1990ern bevölkert der Subaru Forester das – damals noch junge – SUV-Segment. Mit besonderen Designelementen in schwarz kommt nun die Black Edition zu den Händlern.

    Nicht mal Fliegen ist schöner

    Das ist der Brabus 900 Crawler

    Zum 45-jährigen Firmenjubiläum geht Tuning-Profi Brabus aus Bottrop neue Wege: Mit dem Brabus 900 Crawler präsentieren die PS-Spezialisten ihr erstes Supercar mit selbst konstruiertem Chassis und einer weitgehend offenen viersitzigen Karosserie. Man könnte auch sagen: Ein putziges Spielzeug für den Öl-Scheich.

    Preise zum Marktstart bekanntgegeben

    Nissan X-Trail startet bei 38.950 Euro

    Wie Nissan Österreich heute bekannt gab, startet der neue X-Trail hierzulande zu Preisen ab 38.950 Euro und ist in den fünf bekannten Ausstattungslinien Visia, Acenta, N-Connecta, Tekna und Tekna+ erhältlich.

    Limitiert auf 2.500 Exemplare

    Der Elfer wird zum Wüstenfuchs

    911 Dakar nennt Porsche den ersten und bislang einzigen Offroad-Elfer aller Zeiten. Wer will, kann sogar 170 km/h im Offroad-Modus fahren.