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Antara Ende des Jahres startklar

Das Geheimnis um das Opel-SUV Antara ist gelüftet, optisch stark an den Chevrolet Captiva angelehnt feiert der Allradler Ende 2006 sein Debüt.

mid/mh

Das erste SUV der Firmengeschichte hat Opel jetzt vorgestellt. Der neue Antara soll gegen Ende des Jahres auf den Markt kommen. Publikumspremiere feiert der allradgetriebene Fünftürer auf dem Pariser Automobilsalon Ende September.

Der Antara, der im vergangenen Jahr als Studie GTC auf der IAA debütierte, folgt dem 2004 eingestellten Frontera. Anders als dieser technisch reichlich antiquierte Offroader ist das neue Modell ein modernes, komfortbetontes SUV, das in der umkämpften Fahrzeugklasse der Softroader Fahrzeugen wie dem Toyota RAV4 Marktanteile abringen soll.

Von den deutschen Volumenherstellern ist Opel damit am schnellsten, VW und Ford stecken noch in der Entwicklungsarbeit. Die Herkunft des Fahrzeugs ist allerdings nicht sonderlich deutsch: Gebaut wird es als Schwestermodell des Chevrolet Captiva bei GM Daewoo in Korea.

Optisch ist dem Antara die Verwandtschaft zum Chevrolet durchaus anzumerken, doch während der Captiva auch als Siebensitzer zu haben ist, gibt es das Opel-SUV ausschließlich als Fünfsitzer.

Aus der dreitürigen, sportlichen GTC-Studie ist ein etwas konventioneller gezeichneter Fünftürer mit 4,57 Metern Länge geworden, der mit stark konturierter Motorhaube und großflächigen Kunststoffplanken robust und kraftvoll wirkt. Der Innenraum ist im typischen, eher sachlich kühlen Opel-Stil gehalten.

Der Allradantrieb arbeitet mit einer elektronisch gesteuerten elektrohydraulischen Kupplung, die in jeder Fahrsituation eine optimale Verteilung des Drehmoments zwischen Vorder- und Hinterachse gewährleisten soll. Die ABS- und ESP-Funktionen samt Überschlagschutz und Bergabfahrkontrolle sind in das Antriebssystem integriert.

Für anspruchsvolle Geländefahrten reicht das System aber nicht aus. Es verfügt weder über Differenzialsperren noch über ein Untersetzungsgetriebe. Dem Erfolg des Antara dürfte das aber nicht im Wege stehen: Denn SUV-Käufer bleiben in der Regel auf befestigten Straßen.

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