4WD

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Mercedes M-Klasse Schutzmodell „Guard“

Komme, was will

Ab sofort ergänzt eine Sonderschutzvariante der M-Klasse die Mercedes-Benz Guard-Familie. Eines ist sicher, der Familie IN der M-Klasse geht es prächtig.

mid/tl

Wie bei allen Guard-Modellen folgt auch die gepanzerte Version des SUV dem vom Hersteller entwickelten Konstruktionsprinzip des "integrierten Sonderschutzes". Alle zusätzlichen Schutzeinrichtungen im Vergleich zum Basismodell sind bereits in der Entwicklungsphase der jeweiligen Baureihe berücksichtigt und in die Fahrzeugarchitektur integriert.

Im Mittelpunkt des neuen M-Guard steht wie bei allen Sonderschutzfahrzeugen mit dem Stern der ganzheitliche Entwicklungsansatz des integrierten Sonderschutzes. Das bedeutet, dass die einzelnen Schutzelemente von Grund auf in einem eigenständigen Prozess in die Rohkarosse integriert sind. Dabei erhält die komplette Fahrgastzelle eine Art Rüstung, bei der selbst Details wie Dachholme, Türschlösser, Türspalte oder Außenspiegelbefestigungen einbezogen sind. So entsteht ein umfassendes Schutzsystem gegen ballistische Angriffe auch an solchen Stellen, wo die Nachrüstung bei einem Serienfahrzeug kaum oder nur mit verminderter Effektivität möglich ist.

Die Rohkarosserie des M-Guard durchläuft sämtliche Stationen des Großserienprozesses. Im Vergleich zum Serienrohbau besitzt die Guard-Rohkarosse spezifische Anpassungen für die Integration der Panzerungen, einen Vorbau mit Verstärkungselementen und modifizierte Türen. Die eigentliche Panzerung besteht unter anderem aus Scheiben aus Mehrschicht-Spezialglas mit rundum einheitlicher Stärke. Innen verfügen die Scheiben über eine Beschichtung aus Polycarbonat, die das Eindringen von Splittern in den Innenraum verhindert.

In den Bereichen des Fahrzeugs, die nicht einsehbar sind, kommt durchweg passgenau geformter Spezialstahl zum Einsatz. Um die A-, B- und C-Säule sowie bei der Stirnwand und dem Dach verstärkt der Stahl gleichzeitig die Fahrgastzelle und erhöht die Strukturfestigkeit. Alle Komponenten erfüllen definierte ballistische Anforderungen, unterliegen ständiger Kontrolle und sind bereits im Vorfeld entsprechend zertifiziert.

Der neue M-Guard erfüllt die sogenannte "Widerstandsklasse VR4" nach der Prüfrichtlinie "2 BRV 2009 (Sondergeschützte Fahrzeuge mit Durchschusshemmung nach Bullet Resistant Vehicles 2009). Diese ballistische Klassifizierung bezeichnet die Widerstandsfähigkeit (VR = Vehicle Resistance) unter Angabe der Waffen und Kaliber, in diesem Fall unter anderem Magnum .357 und .44.

Das Fahrwerk des M-Guard umfasst verstärkte Teile und eine angepasste Luftfederung. Es ist ausschließlich mit Notlaufbereifung und 20-Zoll-Leichtmetallrädern erhältlich. Die Bereifung erlaubt auch bei völligem Luftverlust eine sichere Weiterfahrt bis zu 30 Kilometer mit maximal 80 km/h. Mit dem neuen ML 350 Guard ist erstmals in diesem Segment eine Dieselmotorisierung im Angebot. Der V6 leistet 190 kW/258 PS. Alternativ steht der V8-Benziner mit 300 kW/408 PS bereit. Beide Motorisierungen sind sowohl als Links- wie Rechtslenker lieferbar.

Den Guard-Modellen stehen weltweit alle Mercedes-Benz Servicestationen für Service-, Wartungs- oder eventuelle Reparaturarbeiten zu Verfügung. Selbstverständlich genießen auch die Sonderschutzmodelle die volle Werksgarantie. Der neue M-Guard kann ab 15. März 2013 bestellt werden.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Mehr Luxus, vier V6-Antriebe

VW Touareg Facelift präsentiert

Um das aktuelle Flaggschiff aus Wolfsburg auch weiterhin konkurrenzfähig zu halten hat VW dem Touareg ein Facelift verpasst, bei dem im Grunde keine der in so einem Fall zu erwartenden Veränderungen ausblieb. VW legte also sowohl beim Design, als auch bei der verbauten Technologie und den Antrieben Hand an und verspricht, den Touareg damit besser gemacht zu haben als je zuvor.

Mehr als 40 Prozent der in den letzten fünf Jahren verkauften Range Rover tragen den Zusatz Sport. Zuletzt wurde das Luxus-SUV zusammen mit dem kleineren Evoque und dem Discovery Sport zum meistverkauften Modell der Briten. Noch in diesem Jahr fährt die dritte Generation des Range Rover Sport vor. Wir konnten den kommenden großen Rangie bereits in Augenschein nehmen.

"Wir sind bereit, das Offroad-Segment mit dem Fisker Ocean Force E aufzumischen!" tönt Fisker selbstbewusst im Rahmen der Enthüllung der neusten Version ihres Elektro-SUV, das ab dem vierten Quartal 2023 bereits in den Handel kommen soll.

Viel Lob vom F1-Weltmeister

Lewis Hamilton testet Ineos Grenadier

Sir Lewis Hamilton durfte in Begleitung von INEOS-Vorstandsvorsitzendem Sir Jim Ratcliffe höchstselbst den Grenadier auf der Straße und im Gelände einer schonungslosen Testfahrt unterziehen.

Markteinführung im September 2022

Neuer Ford Ranger Raptor ab sofort bestellbar

Für die neueste Generation des Ford Ranger Raptor stehen die deutschen Preise fest. Das kräftige Geländefahrzeug ist ab sofort bestellbar. Bei 64.990 Euro netto (77.338 Euro inklusive Mehrwertsteuer) startet die Preisliste - Markteinführung ist für September 2022 geplant. In Österreich beträgt der Einstiegspreis für den ultimativen Pick-up 91.835 Euro (inklusive NoVA und Mehrwertsteuer).

Startschuss der Serienfertigung in Hambach

Ineos Grenadier: Produktion gestartet

Ineos Automotive hat einen bedeutenden Meilenstein erreicht: den Start der Serienproduktion des Geländewagens Grenadier im eigenen Werk in Hambach, Frankreich. Die ersten Auslieferungen stehen somit für Dezember 2022 an.