4WD

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Tuning: G-Power X5 M Typhoon G-Power BMW X5 M Typhoon

Boss der Bosse

Tuning für den Boss: der G-Power X5 M Typhoon. Die Veränderungen am 4,4-Liter-V8 bringen nochmals 175 PS und 230 Nm mehr als im "Basis"-X5 M.

mid/ts

Der BMW X5 wird von den Münchnern gerne als der "Boss" bezeichnet. Dieser Terminologie folgend, könnte man die von G-Power aufgemotzte Version "Boss der Bosse" nennen.

Denn die Normalversion stellt der X5 M Typhoon deutlich in den Schatten: 750 PS, 980 Nm Drehmoment und mehr als 300 km/h Spitze sind schon eine Ansage und bedeuten einen Anstieg um 175 PS, 230 Nm und mehr als 50 km/h im Vergleich zum bereits brachialen "Basisfahrzeug" der M GmbH. Die Viertelmeile schafft der Wirbelsturm aus Oberbayern in 11,5 Sekunden, das ist das Niveau reinrassiger Sportwagen.

Um diese Werte zu erreichen, hat G-Power den doppelt turboaufgeladenen 4,4-Liter-V8-Benziner mit der individuellen Motorsoftware-Anpassung "Bi-Tronik 2 V3" und einem größeren und leichteren Verdichter-Rad ausgestattet. Auch die Abgasturbine wird modifiziert, was laut dem Tuner "für eine reduzierte Abgastemperatur sorgt und höhere Ladedrücke erlaubt". Dazu gibt es noch strömungsoptimierte Edelstahl-Downpipes und eine Titan-Abgasanlage mit Vier-Rohr-Endschalldämpfer im 102-Millimeter-Format.

Zur Leistungssteigerung spendiert G-Power dem bajuwarischen Dickschiff außerdem ein Breitbau-Kit, um den imposanten Auftritt auf die Spitze zu treiben - ganz nebenbei: Viel Spaß beim Einparken.

Zum Paket gehören hier Kotflügelverbreiterungen, Seitenschweller und eine neue Frontschürze mit zusätzlichen Lüftungsöffnungen zur Erhöhung des Durchsatzes, was neben der Optik auch der Leistung zuträglich ist. "Dynamic Venting"-Technologie nennt G-Power das.

Ebenfalls erhältlich ist eine Venturi-Motorhaube aus Carbon und ein Gewinde-Fahrwerk. Optischen Feinschliff verpasst der Tuner dem X5 Typhoon außerdem mit dem aus Flugzeug-Aluminium gefertigten 23-Zoll-Schmiederadsatz "Hurricane RR" inklusive Hochleistungs-Reifen im Format 315/25 ZR 23.

Und was kostet der Spaß? Die Modifikationen am Motor schlagen inklusive Aufhebung der elektronischen Sperre bei 250 km/h mit rund 15.200 Euro zu Buche. Die Titan-Abgasanlage kostet 6.616,40 Euro, das Gewindefahrwerk 2.727,50 Euro, das Bodykit 19.639,00 Euro und die Carbonhaube 4.403,00 Euro. Die Schmiederäder sind mindestens 9.950,00 Euro fällig. Boss-Leistung hat eben auch einen Boss-Preis.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Acht "Grenadiere" stehen zur Verfügung

Ineos Grenadier am Red Bull Ring erlebbar

Der Red Bull Ring ist erneut um eine Attraktion reicher. Ab April darf der neue Ineos Grenadier auf dem Offroad-Gelände von Österreichs berühmtester Rennstrecke zeigen, was er kann.

Startschuss der Serienfertigung in Hambach

Ineos Grenadier: Produktion gestartet

Ineos Automotive hat einen bedeutenden Meilenstein erreicht: den Start der Serienproduktion des Geländewagens Grenadier im eigenen Werk in Hambach, Frankreich. Die ersten Auslieferungen stehen somit für Dezember 2022 an.

Dritte Sitzreihen in Autos sind oft nur Notlösungen; gerade geräumig genug für Kinder und kurze Strecken. Hier nicht. Im größten Defender aller Zeiten haben tatsächlich acht Erwachsene Platz. Ja verdammt, in der dritten Sitzreihe gibt’s sogar Sitzheizung und ein eigenes Panoramadach!

Limitiert auf 2.500 Exemplare

Der Elfer wird zum Wüstenfuchs

911 Dakar nennt Porsche den ersten und bislang einzigen Offroad-Elfer aller Zeiten. Wer will, kann sogar 170 km/h im Offroad-Modus fahren.

Marktstart ist bereits dieses Jahr

Ford Ranger Raptor enthüllt: bulliger Look, viel Power

Die letzten werden die ersten sein, heißt es doch: Während er "normale" Ranger erst 2023 auf den Markt kommt, darf der nun vorgestellte Ranger Raptor, samt seinen 288 PS und feinstem V6-Sound bereits dieses Jahr mit uns in Sand und Dreck spielen. In manchen Märkten gar schon im Sommer.

Double Cab Pick-Up mit BMW-Power

Ineos Grenadier Quartermaster enthüllt

Robust, praktisch und im Gelände unschlagbar; das und nicht weniger verspricht Grenadier für ihr nunmehr zweites Modell, den Quartermaster. Dieser kann ab 01. August in Österreich bestellt werden.