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Darf's ein bisschen mehr sein?

Rechtzeitig zum Frühjahrs-Gatsch präsentiert Hyundai den Diesel-Santa Fe mit „VGT“, auch das Allradsystem ist neu.

Manfred Wolf

Ja, wir haben jetzt noch eine Abkürzung mehr für „irgendwas technisches“, doch wir wollen nicht unzufrieden sein, denn VGT steht für „Variable Geometry Turbocharger“ und bringt wirklich etwas.

Die Schaufelgeometrie im neuen Turbolader des jetzt 125 PS starken zwei Liter Common-Rail-Diesel ist variabel, je nach Geschwindigkeit und Gaspedalstellung verändern die Schaufeln ihre Stellung und sorgen so immer für optimales Drehmoment.

Das bringt gleich mehrere Vorteile: Zum einen steht über das gesamte Drehzahlband mehr Drehmoment zur Verfügung (zwölf Prozent mehr – 285 Newtonmeter), zum anderen ist die Beschleunigung von null auf einhundert Stundenkilometer (knapp unter 13 Sekunden) bzw. die Elastizität zwischen 60 auf 100 km/h deutlich besser als beim Vorgänger.

Damit die neugewonnene Kraft, die man beim Fahren übrigens auch deutlich spürt, auch besser auf den Boden kommt, gibt’s für das Dieselmodell auch ein neues Allrad-System.

„Torque on Demand“ heißt die Zauberformel, die natürlich auch als Abkürzung daherkommt (T.O.D.)… Das System funktioniert elektronisch, sobald sich die Strassenverhältnisse verschlechtern, wird die Antriebskraft von 100 Prozent an der Vorderachse stufenlos an die Hinterachse verteilt – bis zu einem Verhältnis von 50:50.

Ab 28.700,- Euro ist der Santa Fe 2,0 CRDi „Elegance“ mit allen Neuerungen erhältlich, serienmäßig finden sich ABS/EBD, Fahrer- und Beifahrerairbag, Klimaanlage, Nebelscheinwerfer, 16 Zoll Leichtmetallfelgen, Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung, elektrisch verstell- und beheizbare Außenspiegel, Sitzheizung für Fahrer und Beifahrer, Dachreling, ein Motorunterfahrschutz, etc…

Wer noch mehr Luxus will bekommt um 30.800,- Euro im Top-Modell „Executive“ auch noch eine Lederausstattung, Klimaautomatik, abgedunkelte Scheiben („Privacy Glass“) und Seitenairbags. Beide Modelle sind übrigens sofort lieferbar.

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