4WD

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Fahren & Tanken

Wie bereits eingangs erwähnt leistet der 2,5 Liter Common-Rail Turbodiesel 140 PS und verfügt über ein Drehmoment von 343 Nm. Für ein knapp zwei Tonnen schweres Fahrzeug klingt das nicht gerade berauschend, im Alltag reicht das aber völlig aus. 14,6 Sekunden vergehen bis zu Tempo 100 km/h, rein subjektiv ist der Sorento flotter.

Überraschend niedrig fiel der durchschnittliche Verbrauch aus. Wir waren mit dem Kia auf der IAA in Frankfurt, sofern es der Verkehr zuließ, nutzten wir die Höchstgeschwindigkeit des Sorento aus. 160 km/h zeigt der Tacho relativ bald, bis 180 km/h am Tacho stehen, vergeht dann aber schon ein Weilchen.

Trotz dieser langen Vollgas-Strecken genehmigte sich der Sorento nie mehr als 11 Liter auf 100 Kilometer, eine wirklich tolle Leistung. Bei österreichischen Geschwindigkeits-Limits flossen dann gar nur rund neun Liter Diesel in die Brennräume, tadellos.

Der Active-Pro Verbau mit wuchtigen Stoßfängern und grimmigem Blick verleiht zudem über großes Überholprestige, die Beschleunigung auf der Autobahn kann damit allerdings nicht so ganz mithalten. Wäre interessant gewesen, hätte sich Brabus auch des Triebwerks angenommen, ein paar PS mehr wären sicher herauszukitzeln gewesen.

Zwar verfügt natürlich auch die Top-Version über Allradantrieb, wer sich mit den 19-Zöllern aber in echtes Gelände wagt, dem ist ohnedies nicht mehr zu helfen.

Auf der Straße ist der Active-Pro übrigens trotz des gewaltigen Schuhwerks erstaunlich komfortabel, die Reifen im Format 255/50-19 zeigten sich zudem nicht sonderlich anfällig auf Spurrillen.

Kritik muss sich der Sorento wegen des fehlenden ESP gefallen lassen, das weder für Geld noch gute Worte zu haben ist.

News aus anderen Motorline-Channels:

Kia Sorento 2,5 CRDi Active Pro - im Test

- special features -

Weitere Artikel:

Im Mai war es so weit: Die Mercedes G-Klasse hat ein neues Bodykit von HOFELE bekommen. Mit dem EVOLUTION Bodykit hat die Design-Schmiede aus Sindelfingen ganze Arbeit geleistet.

Der späte Vogel überfährt den Wurm

Ford Ranger Raptor im Test

Die Autowelt ist im Umbruch. Und dann ist da Ford. Die hauen, vermutlich ala „wann, wenn nicht jetzt noch schnell“, die Neuauflage ihres Pick-up-Bestsellers mit dem Motor aus dem Ford GT, einem Bodykit aus Bubenträumen und dem Fahrwerk eines Baja-Rennwagens raus. Komplett vorbei am Markt? Vielleicht. Trotzdem großartig? Verflucht ja.

Geländegängiger und luxuriöser gleichermaßen

Das ist der neue VW Amarok

Er startet mit fünf Turbomotoren mit Leistungen von 110 bis 222 kW und bis zu sechs Zylindern Anfang 2023 durch und soll sowohl höhere Geländegängigkeit, auf Wunsch aber gleichzeitig auch deutlich mehr Komfort und Luxus bieten als sein Vorgänger.

Mit Diesel-Power und Retro-Design nach Europa

Das ist der neue Toyota Land Cruiser

Nachdem Toyota 2021 den neuen, nicht für Europa gedachten Land Cruiser 300 vorgestellt hat, zogen die Japaner heute das Tuch von seinem kleinerem, aber keinen Deut weniger spannenden Bruder; auch für den alten Kontinent.

Offroad-Klassiker wagt 2023 Sprung über den großen Teich

Ford Bronco kommt nach Europa

Die US-amerikanische Geländewagen-Ikone, der Ford Bronco, kommt Ende des nächsten Jahres als Viertürer und Linkslenker in begrenzter Stückzahl in ausgewählten europäischen Ländern auf den Markt. Darunter auch in Österreich und Deutschland.

Acht "Grenadiere" stehen zur Verfügung

Ineos Grenadier am Red Bull Ring erlebbar

Der Red Bull Ring ist erneut um eine Attraktion reicher. Ab April darf der neue Ineos Grenadier auf dem Offroad-Gelände von Österreichs berühmtester Rennstrecke zeigen, was er kann.