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Renault Koleos 2,0 dCi 175 Privilège – im Test

Franko-asiatische Komfort-Kost

Renaults Erstversuch in Sachen SUV ist selbstredend ein politisch korrektes Kompakt-Exemplar - wir testen den 2l-Diesel mit 173 PS.

Georg.Koman@motorline.cc

Hier sehen Sie Bilder des Renault Koleos 2,0 dCi 175 Privilège!

Kenner mögen jetzt monieren, Renault habe bereits einmal ein SUV auf die Räder gestellt, nämlich den Scénic RX4. Das stimmt schon, allerdings war das eine höher gelegte 4x4-Version eines existierenden Kompaktvans und somit doch irgendwie kein echter Kraxler. Im Gegensatz zum 100-prozentig authentischen Kompakt-SUV Koleos.

Der 4,52 Meter lange und 1,86 Meter breite Koleos teilt sich seine technische Basis mit den Nissan-Modellen Qashqai und X-Trail. Wozu hat man schließlich einen Allianzpartner, an dem man 44 Prozent besitzt? Samsung Motors gehört Renault überhaupt zur Gänze. Deshalb wird der Koleos auch in Südkorea gebaut.

Sein Antrieb läuft im Normalfall ausschließlich über die Vorderräder, erst wenn diese Schlupf zeigen – sprich: durchdrehen – wird via Mehrscheiben-Kupplung die Hinterachse aktiv. Dies bis zu einem Verhältnis von 57:43 zugunsten der Vorderachse.

Zudem kann man per Knopfdruck in das System eingreifen: Indem man etwa die Kupplung wegschaltet (reiner Vorderradantrieb) oder starr überbrückt (permanenter Allradantrieb für Fahrten auf lockerem Untergrund).

Motorisiert ist der Koleos wahlweise mit 150 oder 173-Diesel-PS (in beiden Fällen handelt es sich um die gleiche Zweiliter-Maschine) oder via 171 Benziner-PS aus 2,5 Litern Hubraum. Mit Automatikgetriebe ist nur der schwächere Diesel erhältlich.

Wir testeten allerdings den Stärkeren, also mit Sechsgang-Schaltgetriebe. In Kombination mit der für diese Motorisierung obligatorischen Edel-Ausstattung „Privilège. Diese umfasst neben den üblichen Elektro- und Sicherheits-Helfern auch Nettigkeiten wie Glaspanorama-Schiebedach, Licht- und Regensensor, schlüsselloses Zugangssystem, Bi-Xenon-Licht, Tempomat etc.

Daraus ergibt sich ein entsprechend volltönender Kaufpreis von 37.221 Euro. Für weniger Geld gibt es die sparsamer ausgestatteten Varianten „Expression“ (Einstiegspreis: 27.490 Euro für den Benziner mit reinem Frontantrieb) und „Dynamique“ (ab 31.455 Euro, ebenfalls Benziner, diesfalls mit Allradantrieb), beide sind allerdings – wie bereits erwähnt – nicht in Kombination mit dem 173-PS-Dieselmotor zu haben.

Weitere Testdetails:

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