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Zurück in die Zukunft

Jeep hat seinen kompakten SUV Compass optisch wie technisch modernisiert. Wir testen ihn als 170-PS-Benziner mit Automatikgetriebe.

Georg Koman

Bis 2013 gab es vom kompaktesten Jeep zwei Versionen: den Compass und den optisch kantigeren (sprich: maskulineren) Patriot. Mit dem aktuellen Facelift entfällt der Patriot und den Titel "kompaktester Jepp" verliert die Baureihe auch, weil im Herbst 2014 der kleine Renegade anrollt.

Böse Zungen behaupten jetzt, dass der Patriot nur deshalb entfalle, weil Fiat-Chrysler-Jeep-Chef Sergio Marchionne nun einmal kein amerikanischer Patriot sei. Der wahre Grund ist aber kaum im mangelnden Patriotismus, sondern in der Vehemenz der Sparbemühungen zu suchen.

Dort, wo es nichts bringt, wird abgeschlankt. Dort, wo man sich viel verspricht (etwa beim Renegade), kommt Neues dazu.

Wir testen den Compass in der amerikanischsten Motor-Getriebe-Kombination, mit dem 170 PS starken 2,4-Liter-Benziner und Sechsgang-Automatik. Somit dem einzigen Benziner und der einzigen Möglichkeit, den Compass mit Automatikgetriebe zu bestellen. Daneben gibt es noch einen ausschließlich handgeschalteten 2,2-Liter-Diesel von Mercedes in zwei Leistungsstufen (136 und 163 PS).

Ebenfalls amerikanisch: Der 2,4-Liter-Benziner ist ausschließlich in der nobelsten Ausstattung "Limited" zu haben. Serienmäßig ist dabei unter anderem ESP, permanenter Allradantrieb, Klimaautomatik, Tempomat, Soundsystem mit MP3-fähigem CD/DVD-Wechsler und 40 GB Festplatte, Freisprech-Einrichtung, Rückfahrkamera, 18-Zoll-Alufelgen, Teillederpolsterung sowie herausklappbare Heckklappenlautsprecher (zur Picknick-Beschallung).

An Optionen sind für den „Limited“ Metallic, Navigationssystem (samt „Boston Acoustics“-Sound) und ein Glasschiebedach erhältlich.

Im mit 4,47 Metern Länge kompakten Compass sitzt man sehr kommod. Vorne hat man sowieso viel Platz, aber auch hinten geht es geräumig zu. Hat man sich durch die etwas schmalen Türausschnitte gefädelt, registriert man eine Beinfreiheit, die man in der gebotenen Üppigkeit nicht erwartet hätte.

Das Kofferraumvolumen ist mittelprächtig: Soliden 458 Litern Grundvolumen stehen eher bescheidene 1.269 Liter maximaler Raum gegenüber. Plus: Die Fondlehnen sind nicht nur 2:1 umklapp-, sondern auch neigungsverstellbar, die Beifahrersitzlehne lässt sich für den Transport langer Gegenstände ebenfalls umlegen.

Wie sich der Jeep Compass 2,4 4WD Automatik fährt, wieviel er verbraucht und kostet – das alles erfahren Sie auf Seite 2.

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Jeep Compass 2,4 4WD Automatik Limited - im Test

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