4WD

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Pimp-Up

VW pimpt seinen Pickup Amarok in der Version "Canyon" auf. Mit fetten Reifen, Farbelementen und Überrollbügel. Wir fuhren den 180-PS-TDI.

Georg Koman

Ein Pickup ist ein Nutzfahrzeug, in den USA sogar DAS Nutzfahrzeug schlechthin. Bei uns aber schlüpft er auch gern in die Rolle des Individualisten, der gekonnt das Gefühl von Freiheit & Freizeit transportiert.

Ein 75-PS-Murl, Single-Cab-Aufbau und schmale Reifen passen nicht so recht zu dieser Gefühlswelt, daher werden Pickups hierzulande gern in gehobener Ausstattung genommen - schließlich sind sie auch steuerlich absetzbar, was Freiberufler immer gern hören.

Der VW Amarok Canyon trägt diesem Trend gekonnt Rechnung - mit 18-Zoll-Rädern (oder wahlweise 17-Zöllern und grobstolligen All-Terrain-Reifen), abgedunkelten Rückleuchten, in Wagenfarbe lackiertem Unterfahrschutz, schwarz abgesetzten Radläufen und einem massiven, schwarz lackierten Überrollbügel.

Auf Wunsch kann man nur für den Canyon um rund 1.400 Euro Aufpreis eine vierstrahlige Fernlichtbatterie fürs Dach ordern und dann mit Lkw um die Wette leuchten.

Die schraubt die Fahrzeughöhe auf imposante 2,20 Meter, was man bezüglich Garageneinfahrten einkalkulieren sollte. Außerdem ist dann das Standard-Fernlicht deaktiviert, selbst die Lichthupe kommt vom Dach.

Innen gibt es Teilledersitze, zahlreiche orange Farbakzente und eine Blende der Instrumententafel in mattem Chromdesign.

Klimaautomatik ist für den auf der Topausstattung "Highline" basierenden Canyon Serie, gegen Aufpreis sind unter anderem Navi, Rückfahrkamera, ein Sperrdifferenzial hinten etc. erhältlich. Zahlreiche weitere Optionen finden sich im Zubehörkatalog.

Motorisiert ist der Amarok Canyon mit dem Zweiliter-TDI, entweder mit 140 oder 180 PS. Wir wählten den stärkeren Biturbo-TDI, genannt BiTDI. Gleich mit der optionalen Achtgang-Automatik, die nur für diese Motorisierung erhältlich ist.

Nimmt man Automatik, muss man sich für den permanenten Allradantrieb entscheiden. Wer sich im schweren Gelände heimisch fühlt, kann den zuschaltbaren Allradantrieb nehmen, der inkludiert ein Untersetzungsgetriebe, aber eben in Handschalt-Version.

Platz gibt es vorne jede Menge, die Doppelkabine ist aber auch hinten recht großzügig bemessen und durchaus für erwachsene Mitfahrer geeignet. Die Ladefläche erweist sich mit ihren 2,52 m² als absolut brauchbar.

Wie sich der VW Amarok Canyon fährt, was er verbraucht und kostet – das alles erfahren Sie auf Seite 2.

News aus anderen Motorline-Channels:

VW Amarok Canyon BiTDI 4Motion - im Test

Weitere Artikel:

Dritte Sitzreihen in Autos sind oft nur Notlösungen; gerade geräumig genug für Kinder und kurze Strecken. Hier nicht. Im größten Defender aller Zeiten haben tatsächlich acht Erwachsene Platz. Ja verdammt, in der dritten Sitzreihe gibt’s sogar Sitzheizung und ein eigenes Panoramadach!

Subaru Forester Sondermodell: Black Edition

Ein Klassiker in Schwarz

Seit den späten 1990ern bevölkert der Subaru Forester das – damals noch junge – SUV-Segment. Mit besonderen Designelementen in schwarz kommt nun die Black Edition zu den Händlern.

Im Mai war es so weit: Die Mercedes G-Klasse hat ein neues Bodykit von HOFELE bekommen. Mit dem EVOLUTION Bodykit hat die Design-Schmiede aus Sindelfingen ganze Arbeit geleistet.

Markteinführung im September 2022

Neuer Ford Ranger Raptor ab sofort bestellbar

Für die neueste Generation des Ford Ranger Raptor stehen die deutschen Preise fest. Das kräftige Geländefahrzeug ist ab sofort bestellbar. Bei 64.990 Euro netto (77.338 Euro inklusive Mehrwertsteuer) startet die Preisliste - Markteinführung ist für September 2022 geplant. In Österreich beträgt der Einstiegspreis für den ultimativen Pick-up 91.835 Euro (inklusive NoVA und Mehrwertsteuer).

Mit Diesel-Power und Retro-Design nach Europa

Das ist der neue Toyota Land Cruiser

Nachdem Toyota 2021 den neuen, nicht für Europa gedachten Land Cruiser 300 vorgestellt hat, zogen die Japaner heute das Tuch von seinem kleinerem, aber keinen Deut weniger spannenden Bruder; auch für den alten Kontinent.

Einer für alle Fälle

Toyota Hilux im Hänger-Alltagscheck

Der Toyota Hilux ist der ideale Alltagsbegleiter für all jene, die eine Vielzahl von Transportaufgaben zu bewältigen haben - in der gesamten Bandbreite im privaten wie im professionellen Einsatz