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Stiefkind Fußgänger-Schutz

Auch bei Fünf-Stern-Autos hapert es am Leider ist beim Gros der Fahrzeuge der Fußgänger-Schutz nicht im selben Maß verbessert worden wie der Schutz der Insassen. VKI-Geschäftsführer Spitalsky:

"Dieses Manko fällt vor allem bei den Fünf-Stern-Autos auf. Wie die Ergebnisse von Vel Satis und teilweise auch von Mégane zeigen, nimmt Renault diesen Sicherheitsaspekt nicht entsprechend ernst. Zwar bieten einige wenige Stellen auf der Motorhaube einen gewissen Schutz, insgesamt ist die Fahrzeugfront aber sehr steif."

Ähnlich schwache Ergebnisse lieferten die zwei weiteren Fünf-Stern-Fahrzeuge Mercedes E und Saab 9-3.

Besser als der Durchschnitt waren beim Fußgänger-Schutz in dieser Testreihe nur der Toyota Corolla, Ford Fiesta, Seat Ibiza und Citroen C3.

Überdurchschnittlich gut schnitt der Mercedes Vaneo ab. "Die Form des Fahrzeuges wirkt sich bei einem Unfall günstig auf das Verletzungsrisiko des Fußgängers aus. Wegen der extrem kurzen Motorhaube würde der Kopf eines erwachsenen Fußgängers bei einem Zusammenstoß eher auf der Windschutz-Scheibe auftreffen", erklärt Hannes Spitalsky.

Bei den Geländewagen sind gute Ergebnisse im Fußgänger-Schutz eher die Seltenheit. Der Grund liegt auf der Hand: Hohe Fahrzeuge sind für Fußgänger, besonders für Kinder, problematisch.

Spitalsky: "Beim Großteil der getesteten Allradler war der Fußgänger-Schutz völlig unzureichend. Ein einzigartiges Negativbeispiel mit null Punkten demonstrierte hier der Suzuki Grand Vitara." Aber Ausnahmen bestätigen auch bei diesem Prüfkriterium die Regel: Dem Nissan X-Trail brachte der Fußgänger-Schutz zwei Sterne ein.

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