AUTOWELT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Fahren und Tanken

Waren die „alten“ Common-Rail-Motoren von Alfa schon Spitze, wurde das Triebwerk jetzt in vielen Details noch einmal verfeinert.

Die wesentlichsten Neuerungen sind statt zwei nun vier Ventile pro Zylinder und ein geändertes Einspritz-System („Multijet“), das mit höherem Druck (bis zu 1.400 bar) und noch mehr Einspritzvorgängen arbeitet.

Dadurch ist der neue Motor vor allem nach einem Kaltstart noch laufruhiger und leiser, auch die Emissionswerte sind trotz gesteigerter Leistung und gestiegenem Drehmoment gesunken, der Verbrauch wurde ebenfalls optimiert.

Die Leistungssteigerung (plus 25 PS, plus 30 Nm gegenüber dem 1.9 Liter Vorgänger) kanalisiert sich nicht nur im Gedanken „na bumm“, wenn man zum ersten Mal richtig aufs Gas steigt. Man merkt das „Plus“ an Power permanent, selbst schaltfaules Fahren ist möglich. Das 1.9 Liter-Triebwerk stellt immer genug Kraft zur Verfügung.

Doch schaltfaul will der Alfa eigentlich nicht unbedingt gefahren werden, muss auch nicht sein. Die Geräuschkulisse ist in jedem Tempo-Bereich kultiviert, beim Beschleunigen klingt der Diesel sogar Alfa-typisch kernig. Dabei benötigt er auch mit Zuladung von null auf einhundert Stundenkilometer keine zehn Sekunden.

Der Kombi-Schönling macht sich auf der Autobahn gleich gut, wie auf verwinkelten Landstraßen, das Fahrwerk harmoniert perfekt mit der zur Verfügung stehenden Leistung. Das tiefergelegte Fahrwerk und die 16-Zoll-Bereifung (beides gegen Aufpreis) tragen dazu vielleicht auch ein wenig bei.

Übrigens: Sollte dem Piloten das Talent ausgehen, fangen ihn serienmäßig vier (kräftig zupackende) Scheibenbremsen, ABS/EBD, ASR und VDS, die elektronische Stabilitätskontrolle von Alfa Romeo, wieder ein.

Das wird aber selten notwendig sein. Denn die Kombination aus Motor und Fahrwerk ist einfach eine grundsätzlich gut gelungene, unter Berücksichtigung der tollen Sitze und des optimal in der Hand liegenden Lenkrades wollen wir schon „Freude am Fahren“ hinschreiben, halten aber inne, weil der Slogan gar nicht von uns ist, geschweige denn von Alfa Romeo.

Doch wir lassen das genau so stehen, denn der Alfa Romeo 156 SW 1.9 JTD vermittelt einfach ein tolles Gefühl beim Fahren. Das wird nur mehr von der Freude übertroffen, die beim Betrachten der Tankrechnung aufkommt.

Immer flott unterwegs, immer viel Gepäck, mal schnell in die Stadt, mal schnell aufs Land und noch schneller auf der Autobahn – und bitte überholen, wenn’s geht: 6,9 Liter auf 100 Kilometer, dein Tankwart wird dich hassen.

Da macht es nichts, dass du den von Alfa angegebene Durchschnitts-Verbrauch von 6,1 Liter nicht erreicht hast: Hätte ja bei weitem nicht so viel Spaß gemacht...

News aus anderen Motorline-Channels:

Alfa Romeo 156 SW 1.9 JTD 16V - im Test

- special features -

Weitere Artikel:

Toyota Aygo X Play im Test

Von A nach B unter 20.000 Euro

Selbst wenn man zum Aygo X Play das Design- und das Komfort-Paket dazubestellt, steht noch lang kein Zweier an erster Preisstelle. Unterwegs mit 998 ccm und 72 PS: Da ist immer Schwung nötig und hoffentlich fährt hinten keiner mit.

Suzuki Snowfox mit Swift, S-Cross und Vitara

Bei Suzuki tollen wieder die Schneefüchse

Bis Ende März legt der Suzuki-Importeur die beliebten Modelle Swift, S-Cross und Vitara als Sondermodelle Snowfox auf. Das Motto dazu lautet "Baut auf Technik, vertraut auf Instinkt".

Leser-Fahraktion: Super-Test-Sommer 2025

Leser im vollen Testeinsatz

Quer durch Österreich fuhren unsere sechs Testwagen – mit Ihnen am Steuer! Die Palette umfasste diverse SUVs, wobei die Range vom Diesel über den Hybrid bis zu Elektromodellen reichte.

Was passt zu Ihrem Alltag?

Auto-Abo, Carsharing oder eigenes Fahrzeug

Mobilität als Alltagskonzept verändert sich. Während das eigene Auto jahrzehntelang als selbstverständlich galt, stehen heute gleich mehrere Alternativen zur Verfügung. Auto-Abos, stationsbasiertes oder freies Carsharing und klassische Kaufmodelle konkurrieren miteinander.

Super-Test-Sommer: Vielfältige Eindrücke

Leser-Fahraktion: Super-Test-Sommer 2026

Junge und bekannte Marken. Mildhybrid, Hybrid, Stromer. Verschiedene Segmente. Die Leser von AUTO BILD Österreich im Testeinsatz.

Weit weg, ganz entspannt

Mercedes V-Klasse 300d 4Matic im Test

Viel Stauraum, viel Leistung, viel Komfort: So fühlt sich die Normandie von Start weg ganz nah an. Knapp 4.000 Kilometer im luxuriösen Van beweisen die unbestrittene Reisetauglichkeit der V-Klasse.