AUTOWELT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Innenraum

Wie schon die Außenhaut orientiert sich auch das Innenleben des 3ers sehr stark am Mazda 6 und damit gleichzeitig auch an dessen spitzenmäßiger Verarbeitungsqualität.

Untersucht man die verwendeten Kunststoffe etwas genauer, so ist man fast geneigt zu behaupten, der Mazda 3 wirke noch einen Tick hochwertiger als sein großer Bruder.

Nichts wackelt oder gibt beim Befahren schlechter Wegstrecken gar knarzende Geräusche von sich. Die Spaltmaße sind wie mit dem Lineal gezogen, Kunststoffapplikationen in mattem Silber oder auch in Pianolackoptik machen die Fahrt in diesem Mazda zum optischen und haptischen Vergnügen.

Kritik an der Bedienung gibt es bis auf die etwas überfrachtete Radiokonsole und die Handbremse links vom Schalthebel keine. Alle Knöpfe und Schalter sitzen dort, wo man sie intuitiv auch erwartet. Kurz: Man fühlt sich richtig wohl.
Ihr Übriges dazu tun auch die sensationell guten Sportsitze. Sie bieten perfekten Halt in allen Situationen und bieten dank der straffen Polsterung hervorragende Langstreckenqualitäten.

Das Platzangebot auf allen Sitzen ist für eine knapp 4,49 Meter lange Limousine mehr als ausreichend bemessen. Ein 5er-BMW bietet im Fond auch nicht mehr Beinfreiheit als der deutlich kürzere Mazda. Beim Einstieg nach hinten sollte man - sofern man den europäischen Durchschnittmann deutlich überragt- allerdings den Kopf einziehen. Das kuppelartig abfallende Dach fordert hier seinen Tribut.

Mit 413 Litern Ladevolumen stellt der Japaner zwar keine Rekorde auf, für eine ausgedehnte Urlaubswoche für die ganze Familie reicht der Platz aber allemal. Durch die breite Kofferraumluke lassen sich selbst sperrige Angelegenheiten bequem einladen. Sollte einmal der gesamte Hausrat der Schwiegermutter von A nach B transportiert werden wollen, so können immer noch die Rücksitze mit ein paar Handgriffen umgelegt werden.

Will man die ohnehin schon umfangreiche Serienausstattung durch weitere Annehmlichkeiten wie Bordcomputer, 16“ Alufelgen und ESP aufwerten muss man zum € 1.300,- teuren TX-Paket greifen. Wer darüber hinaus dazu noch Wert auf besondere Sitzstoffe, Xenonlicht, Licht- und Regensensor oder gar ein DVD-Navigationssystem legt, sollte sich den Erwerb des GT-Packs überlegen. Um zusätzliche € 3.200,- ist man mit dabei (€ 1.200,- für das GT-Pack ohne Navigation).

Bis auf den Lapsus beim Aufpreis-ESP glänzt der Mazda 3 mit sehr guter Sicherheitsausstattung (6 Airbags, ISOFIX, Bremsassistent). Den fünften Stern beim NCAP-Crashtest verfehlte er nur knapp und gehört damit zu den sicheren Vertretern seiner Klasse.

News aus anderen Motorline-Channels:

Mazda 3 Limousine CD 110 TX – im Test

- special features -

Weitere Artikel:

Do-it-yourself-Wartungen und -Reparaturen

Die perfekte Heim-Werkstatt für Motorrad- und Autoliebhaber

Für viele Motorrad- und Autoliebhaber ist eine eigene Heim-Werkstatt die Idealvorstellung. Zwischen Werkzeugschrank, Hebebühne und Schrauberhocker soll ein Bereich entstehen, in dem Wartungen, Reparaturen und Umbauten in Ruhe durchgeführt werden können.

Wie Gutachter nicht nur beim Geld sparen helfen

Was tun, wenn’s kracht?

Ein Verkehrsunfall bringt mehr als nur Blechschäden mit sich. Unsicherheit, der Stress der Regulierung und das Risiko, finanzielle Einbußen zu erleiden, sind meist mit an Bord. Hier kommen unabhängige Kfz-Gutachter ins Spiel.

Super-Test-Sommer 2026 von AUTO BILD Österreich

Ein Sommer-Wochenende als Leser-Testfahrer!

Fünf Testautos stehen bei der Fahraktion 2026 für unsere Leser bereit: Erleben Sie ein Wochenende lang eine der beschriebenen Autoneuheiten und berichten Sie in Wort und Bild darüber. Jetzt anmelden!

Elektrische Souveränität: Was moderne Elektroautos heute leisten

Elektroautos und was sie können

Elektroautos markieren einen Wendepunkt der Mobilität. Der elektrische Antrieb arbeitet präzise, leise und effizient, die Fahrzeuge integrieren sich in digitale Ökosysteme und in das Stromnetz.

Leser-Fahraktion: Super-Test-Sommer 2025

Leser im vollen Testeinsatz

Quer durch Österreich fuhren unsere sechs Testwagen – mit Ihnen am Steuer! Die Palette umfasste diverse SUVs, wobei die Range vom Diesel über den Hybrid bis zu Elektromodellen reichte.

Toyota Aygo X Play im Test

Von A nach B unter 20.000 Euro

Selbst wenn man zum Aygo X Play das Design- und das Komfort-Paket dazubestellt, steht noch lang kein Zweier an erster Preisstelle. Unterwegs mit 998 ccm und 72 PS: Da ist immer Schwung nötig und hoffentlich fährt hinten keiner mit.