AUTOWELT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Tipps für Wohnwagen & Wohnmobil

Der fünfte und letzte Teil unseres Urlaubs-Specials dreht sich um die Vorbereitung und richtige Beladung von Wohnwägen und Wohnmobilen.

mid/kosi

Probefahrt mit Wohnwagen

Wohnwagen oder Reisemobile müssen für die Urlaubsreise richtig beladen werden. Denn das ohnehin schwierige Fahrverhalten der rollenden Heime wird durch falsche Gewichtsverteilung noch verschlechtert.

Schwerere Gegenstände sollten nicht auf dem Dach, sondern möglichst weit unten im Fahrzeug verstaut werden. Sonst wird der Schwerpunkt zu weit nach oben verlagert. Sperriges Dachgepäck erhöht zudem den Luftwiderstand und den Kraftstoffverbrauch.

Das zulässige Gesamtgewicht ist unbedingt einzuhalten. Leichte Dinge wie Wäsche und Kleidung können in den oberen Fächern untergebracht werden.

Vor der Fahrt mit einem Wohnwagen ist in einer kurzen Proberunde zu prüfen, ob die Lichtanlage und Auflaufbremse des angehängten Gefährts funktionieren. Ein Sicherheitsrisiko bergen vor allem abnehmbare Anhängerkupplungen am Zugfahrzeug; hier kann ein unzureichend befestigter Kugelhals folgenschwere Unfälle verursachen.

Deshalb ist darauf zu achten, dass das Aufnahmerohr am Fahrzeug nicht verschmutzt oder verrostet ist und der Kupplungskopf richtig einrastet. Empfehlenswert ist es, vor dem Start sicherheitshalber durch ruckartiges Anfahren das Einrasten nochmals überprüfen. Das Abreißseil sollte direkt am Fahrzeug befestigt werden, zum Beispiel an der Abschleppöse.

Mit Wohnwagen oder Wohnmobil auf Tour

Fahrten mit dem Wohnwagen oder Wohnmobil erfordern Übung und Umsicht. Denn sowohl Anhänger als auch Reisemobile haben einen längeren Bremsweg als der vertraute Pkw und brauchen deutlich länger zum Beschleunigen. Das ist gerade beim Überholen von Bedeutung.

Gewöhnungsbedürftig ist auch der höhere Schwerpunkt, der geringere Kurvengeschwindigkeiten zulässt als beim Pkw und ein schnelles Ausweichen erschwert. Zudem bieten die Fahrzeuge dem Wind große Angriffsflächen. Sie können daher bei starkem Seitenwind leichter ins Wanken geraten oder zur Seite abdriften.

Oft wird auch die Länge des gesamten Mobils unterschätzt, so dass Probleme beim Abbiegen die Folge sind. Die größere Breite des rollenden Heims bringt Pkw-Fahrer leicht in Bedrängnis. Jeder Fahrer sollte sich daher ausgiebig mit den Außenmaßen vertraut machen.

Beim Rückwartsfahren mit Wohnanhänger immer daran denken, dass der Hänger beim Einschlagen des Lenkrads in die entgegengesetzte Richtung lenkt. Auf Nummer sicher geht, wer sich beim Zurücksetzen einweisen lässt, sonst ist schnell ein ärgerlicher Bagatellschaden verursacht.

Um ein Gefühl für das Handling des Wohnwagens oder Reisemobils zu bekommen, ist es ratsam, ein Sicherheitstraining zu absolvieren. Dabei werden beispielsweise das Ausweichen, das richtige Bremsen und das Beladen des Fahrzeugs vermittelt. Angeboten werden entsprechende Kurse von Automobilclubs und Wohnmobilherstellern.

Während sich im fahrenden Wohnwagen keine Personen aufhalten dürfen, können in Reisemobilen die Passagiere während der Fahrt auf Sitzen mit Gurten Platz nehmen. Kinder brauchen wie im Pkw ein passendes Rückhaltesystem. Sitze quer zur Fahrtrichtung sind tabu.

News aus anderen Motorline-Channels:

Service: Mit dem Auto in den Urlaub - Teil 5

Weitere Artikel:

Die Welt-Leitmesse zum Thema Caravan

Gradmesser der Branche: Caravan Salon Düsseldorf

Die Strahl- und Anziehungskraft der größten Leistungs-Show von Reisemobilen, Caravan und Tourismus ist erneut auch durch die 64. Ausgabe – seit 1994 in Düsseldorf – bestätigt worden. Fast 270.000 Besucher – nicht nur aus DACH, Benelux und den weiteren zentraleuropäischen Anrainern, sondern aus 41 Ländern sorgten für die zweitbeste Resonanz in den Hallen am Rhein.

Was passt zu Ihrem Alltag?

Auto-Abo, Carsharing oder eigenes Fahrzeug

Mobilität als Alltagskonzept verändert sich. Während das eigene Auto jahrzehntelang als selbstverständlich galt, stehen heute gleich mehrere Alternativen zur Verfügung. Auto-Abos, stationsbasiertes oder freies Carsharing und klassische Kaufmodelle konkurrieren miteinander.

Do-it-yourself-Wartungen und -Reparaturen

Die perfekte Heim-Werkstatt für Motorrad- und Autoliebhaber

Für viele Motorrad- und Autoliebhaber ist eine eigene Heim-Werkstatt die Idealvorstellung. Zwischen Werkzeugschrank, Hebebühne und Schrauberhocker soll ein Bereich entstehen, in dem Wartungen, Reparaturen und Umbauten in Ruhe durchgeführt werden können.

Toyota Aygo X Play im Test

Von A nach B unter 20.000 Euro

Selbst wenn man zum Aygo X Play das Design- und das Komfort-Paket dazubestellt, steht noch lang kein Zweier an erster Preisstelle. Unterwegs mit 998 ccm und 72 PS: Da ist immer Schwung nötig und hoffentlich fährt hinten keiner mit.

Wie Gutachter nicht nur beim Geld sparen helfen

Was tun, wenn’s kracht?

Ein Verkehrsunfall bringt mehr als nur Blechschäden mit sich. Unsicherheit, der Stress der Regulierung und das Risiko, finanzielle Einbußen zu erleiden, sind meist mit an Bord. Hier kommen unabhängige Kfz-Gutachter ins Spiel.

Top gepflegt zu allen Jahreszeiten

Die besten Tipps zur Autopflege

Autopflege ist weit mehr als nur eine oberflächliche Außenreinigung: Wer sein Fahrzeug ganzjährig in makellosem Zustand halten möchte, sollte sowohl den Innenraum als auch den Lack und sämtliche Bauteile regelmäßig warten.