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Korea für Sie, Chef!

Es muss nicht immer ein Deutscher sein: Wie wär’s mit einem Hyundai Sonata als Direktionswagen? Nach einem ausführlichen Test spricht nichts dagegen...

Manfred.Wolf@motorline.cc

  • Hier finden Sie zahlreiche Fotos des Hyundai Sonata!

    Es hat schon fast ein bisserl was gebetsmühlenartiges, wenn wir wieder einmal verkünden, dass die Koreaner mittlerweile auch in der gehobenen Mittelklasse wirklich gute Autos bauen. Aber was sollen wir machen?

    Dieser Umstand ist eine Tatsache, der nicht zuletzt durch den neuen Hyundai Sonata mehr als untermauert wird – doch die Verkaufszahlen erwecken nicht gerade den Anschein, als hätte sich das schon zum Endkunden durchgesprochen. Schade eigentlich, etwas mehr Abwechslung täte unserem Straßenbild gar nicht schlecht.

    Schließlich ist der neue Sonata nicht nur deutlich größer als sein Vorgänger, sondern vor allem ausgesprochen elegant geworden, hat, ganz wie es sich für einen soliden Mittelklassler gehört, ein souveränes, gesetztes Auftreten, lässt dabei aber gleichzeitig eine gewisse Leichtfüßigkeit nicht vermissen.

    Dass er aus dem einen oder anderen Blickwinkel seine optische Nähe zum Honda Accord nicht ganz verbergen kann, stört uns nicht weiter.

    Aber es ist nicht nur sein erster Auftritt, der ihn endgültig in die bislang europäisch dominierte Mittelklasse-Tafelrunde erhebt. Es sind vor allem auch die inneren Qualitäten, mit denen der Koreaner punkten kann.

    Eine grundsolide Verarbeitung, die kein Knistern oder Knarzen an die Ohren der Passagiere heranträgt, feines Ledergestühl, das sich so anfühlt, wie es sich gehört, Softplastik, das fast überall ganz gut gelungen ist. Und selbst das Armaturenbrett-Design reicht schon beinahe an die abendländische Konkurrenz heran, der ganz feine Strich darf dann beim nächsten Modelljahrgang erwartet werden.

    Platz gibt’s ebenfalls in Hülle und Fülle und der Preis ist trotz aller Verbesserungen weiter mehr als human: 31.300,- Euro mit allem drum und dran, noch dazu für den bärenstarken 3,3 Liter V6 samt Automatik.

    Womit wir allerdings gleich bei der Crux wären und wissen, warum die kaufwillige Zielgruppe noch nicht heuschreckenartig über die Hyundai-Händler hergefallen ist: Es fehlt einfach ein Diesel.

    Nicht nur ein passender, nein, der Diesel fehlt überhaupt! So harren wir gespannt der Dinge, die da im Frühjahr kommen sollen: Hyundai verspricht jedenfalls einen 2,0-Liter-Selbstzünder mit 135 PS, inklusive serienmäßigem Partikelfilter.

    Weitere Testdetails:

  • Innenraum

  • Fahren & Tanken

  • Testurteil

    Ein Finanzierungs- und Versicherungs-Beispiel sowie Ausstattung und technische Daten finden Sie in der rechten Navigation!
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