AUTOWELT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Innenraum

Platz ohne Ende, so kann man den Innenraum in kurzen Worten beschreiben.
Kaum ein anderes Fahrzeug bietet soviel Raum wie der Vivaro L2H1. Auf einer Länge von 518 cm hat man fast schon Autobus-Feeling, - immerhin haben 9 Personen + Gepäck bequem Platz.

Bei voller Bestuhlung hat man noch eine Ladefläche von 2,2 m³, wer nur mit sechs Sitzplätzen unterwegs ist kommt auf 4,1 m3 Laderaum. Das reicht für einen einwöchigen Urlaub allemal aus, zudem gibt es noch unzählige Ablagemöglichkeiten, wo sich so manches Accessoire unterbringen lässt.

Leider fehlt es ein bisschen an Variabilität, denn die Sitzbänke sind nur mit großer Mühe zu entfernen - von Flex7 wie beim kleinen Bruder Zafira ist der Vivaro meilenweit entfernt.

Dafür reisen die neun Personen sehr bequem, zumindest was das Platzangebot betrifft. Selbst in der 3. Reihe ist noch genug Knie- und Kopffreiheit vorhanden.

Auch der Fahrer kann sich über einen mehrfach verstellbaren Sitz sowie ein längs- und achsial verstellbares Lenkrad freuen, was bei Fahrzeugen dieser Klasse nicht selbstverständlich, aber absolut lobenswert ist.

So findet man schnell eine angenehme Sitzposition, mit der optional erhältlichen Armlehne für den Fahrer ist man dann auch noch sehr bequem unterwegs. Auf den Luxus von Armlehnen oder Sitzen mit Seitenhalt müssen die anderen Passagiere jedoch verzichten, die Gäste sind auf recht einfachem, jedoch nicht unbequemem Gestühl untergebracht.

Überhaupt hat man beim Vivaro mehr auf Nutzen, als auf Optik wert gelegt. Das Cockpit und die Sitze präsentieren sich in einem Einheitsgrau, dass der Opel aus dem Nutzfahrzeug-Segment kommt, lässt sich nicht leugnen.

Das ist etwas schade, denn sowohl die Bedienung als auch der Fahrkomfort sind erste Klasse, auch in punkto Rundumsicht kann sich der Vivaro sehen lassen. Trotz seiner 5,18 Meter Länge ist er übersichtlicher als so mancher Kleinwagen, was auch den großen und steilen Fensterflächen zu verdanken ist.

Überraschend ist die zurückhaltende Akustik, selbst bei Autobahngeschwindigkeit können sich die Passagiere noch unterhalten, ohne dabei laut zu werden. Auch die Federung ist auf Komfort ausgelegt, längere Etappen sind dadurch sehr angenehm und stressfrei zu bewältigen.

Nicht ganz so toll ist es dann aber leider um die serienmäßige Sicherheitsausstattung bestellt, die lediglich ABS und einen Fahrerairbag umfasst. Wer ESP, Beifahrerairbag, Seiten- und Kopfairbags wünscht, muss diese extra zahlen.

News aus anderen Motorline-Channels:

Opel Vivaro Combi 2,0 CDTI – im Test

Weitere Artikel:

Do-it-yourself-Wartungen und -Reparaturen

Die perfekte Heim-Werkstatt für Motorrad- und Autoliebhaber

Für viele Motorrad- und Autoliebhaber ist eine eigene Heim-Werkstatt die Idealvorstellung. Zwischen Werkzeugschrank, Hebebühne und Schrauberhocker soll ein Bereich entstehen, in dem Wartungen, Reparaturen und Umbauten in Ruhe durchgeführt werden können.

Aber nur für 18-jährige!

Seat Leon ab sofort schon ab 16.990 Euro

Dank eines Bonus bekommen Führerscheinneulinge den Seat Leon nun um 2.000 Euro günstiger. Das Angebot gilt ab dem ersten Tag im Besitz der Fahrerlaubnis.

Suzuki Snowfox mit Swift, S-Cross und Vitara

Bei Suzuki tollen wieder die Schneefüchse

Bis Ende März legt der Suzuki-Importeur die beliebten Modelle Swift, S-Cross und Vitara als Sondermodelle Snowfox auf. Das Motto dazu lautet "Baut auf Technik, vertraut auf Instinkt".

Auf der Suche nach einem neuen Autoreifen, kann man schnell feststellen, dass moderne Reifen mit Hinweisen auf besondere Witterungsresistenz versehen sind. Grund hierfür sind die klimatischen Veränderungen der vergangenen Jahre.

Elektrische Souveränität: Was moderne Elektroautos heute leisten

Elektroautos und was sie können

Elektroautos markieren einen Wendepunkt der Mobilität. Der elektrische Antrieb arbeitet präzise, leise und effizient, die Fahrzeuge integrieren sich in digitale Ökosysteme und in das Stromnetz.