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Ferdinand-Porsche-Preis ging an LED-Techniker

Es wurde Licht

Der "Professor Ferdinand Porsche Preis" der TU Wien ging heuer an die beiden Väter der LED-Scheinwerfertechnologie im Automobil.

Georg.Koman@motorline.cc

Der höchstdotierte Automobil-Techniker-Preis der Welt wurde am 7. Juni auf der TU Wien an Wolfgang Huhn (Audi AG; im Bild links) und Kamislav Fadel (Automotive Lighting) für die Entwicklung und den Einsatz der LED-Scheinwerfertechnik in Automobilen verliehen.

Der "Professor Ferdinand Porsche Preis der Technischen Universität Wien“ wurde von Louise Piëch 1977 gestiftet und ist mit 50.000 Euro gemeinsam von der Porsche Holding, Salzburg, und der Porsche AG, Stuttgart, dotiert. Er wird alle zwei Jahre an Techniker verliehen, deren Erfindungen die Entwicklung des Automobils nachhaltig beeinflussen.

Und das tun LED-Scheinwerfer ohne Zweifel. In seiner Laudatio fasste Prof. Bernhard Geringer, Chef des Instituts für Automobiltechnik an der TU Wien, die drei entscheidenden LED-Vorteile zusammen: „Diese Technologie stellt einen Meilenstein für den automobilen Bereich dar, weil gleichzeitig drei Vorteile genutzt werden: deutliche Energieeinsparung, massive Lebensdauererhöhung und weitgehende Designfreiheit für die Fahrzeuggestaltung."

Der Vorstandschef der Porsche AG, Matthias Müller, bezifferte die Energieersparnis von LED-Hauptscheinwerfern gegenüber Halogen oder Xenon mit 0,2 Litern pro 100 Kilometer. Er betonte, dass es erst die "beharrliche Entwicklungsarbeit" der beiden Preisträger ermöglichte, Leuchtdioden als Abblend- und Fernlicht in Serienfahrzeuge zu verbauen.

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