AUTOWELT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Fahrverhalten & Preis

Rainer Behounek

Als Dreitürer ist die reibungslose Bedienung eingeschränkt, ganz klar - daran ändern auch Sprüche wie: „Dafür ist die Linie schöner, ein Dreitürer hat einfach eine schönere Linie. Und überhaupt, eine so schöne Linie wie ein Dreitürer hat kaum einer.“

Es stimmt schon, die schlichte, unaufgeregte Form wirkt ein wenig stimmiger. Für Freunde des leicht zugänglichen Innenraums gibt es ab Sommer 2013 den A3 Sportback. Der Kofferraum ist schon jetzt leicht zugänglich und liegt mit 365 Liter Fassungsvermögen im guten Mitbewerbsdurchschnitt.

Der Mangel an Türen bedeutet aber nicht, dass man hinten nicht gut sitzt, vorne wie im Fond sind die Sitze hervorragend. Als Fahrer fühlt man sich so richtig wohl, neben dem herrlich zu bedienenden Multifunktionslenkrad sind es auch die Elemente, leicht fahrerseitig ausgerichtet sind. Im kompakten A3 schwingen Elemente von A4 und A6 mit und es macht herrlich viel Spaß durch die Gegend zu düsen.

Apropos düsen, unser Modell wird vom 2.0 Liter TDI mit 150 PS und einem 6-Gang-Schalter angetrieben. Mehr als genug Leistung, die 320 Nm die der Vierzylinder generiert, sorgen immer und überall für die nötige Kraft. Selbst die elektromechanische Lenkung funktioniert tadellos, was vor allem bei niedrigen Geschwindigkeiten keine Selbstverständlichkeit ist.

In 8,6 Sekunden sind die 100 erreicht, 216 km/h sind Spitze. Den Leistungswerten steht ein Datenblattverbrauch von kombinierten 4,1 Litern/100 km gegenüber, die nicht wirklich zu erreichen sind. Bei sparsamer Fahrweise sind 5 bis 5,5 Liter drin, bei 50 Liter Tankinhalt lassen sich also beachtliche Strecken zurücklegen, ehe der A3 an den Tropf muss.

Unter uns, die 5,5 Liter sind auch schon schwer zu erreichen, denn der A3 macht bei beherzter Fahrweise richtig Spaß. Er liegt satt auf der Straße und ist auch mit schnellen Kurvenkombinationen nicht überfordert, das Schaltgetriebe ist knackig kurz und bei Bedarf lassen sich Dämpfer-, Gasannahme-, Lenkung- und Motor-Kennlinien mittels „drive select“ noch schärfer einstellen.

Zur Auwahl stehen „Comfort“, „Auto“, „Dynamic“ und „Individual“. Natürlich wird der kleine Audi nicht zum R8, der Spaßfaktor wird trotzdem deutlich erhöht.

Ab 23.040 Euro öffnen sich die Türen im Audi A3, 1,2 Liter TFSI mit 105 PS und 6-Gang-Schalter sind genauso enthalten wie das Basispaket „Attraction“ bestehend aus 16 Zoll Aluräder, Dachkantenspoiler, eine 60:40 teil- und umklappbare Rücksitzlehne, ISOFIX, manuelle Klimaanlage, mp3-wma-Radio, Dynamikfahrwerk , Airbags Airbags Airbags, elektronische Differenzialsperre, ESC, ABS, ASR und vieles mehr.

Unser Test-A3 mit dem 2,0 Liter TDI ist mit der zweiten Ausstattungslinie „Ambition“ ausgestattet (die Dritte und Letzte heißt „Ambiente“) und startet bei 29.760 Euro. Die Extras unseres A3 waren: graue Farbe 800 Euro, Einparkhilfe vorne und hinten 960 Euro, elektronische Klima 677 Euro, Navi 1.428 Euro, MMI Radio 522 Euro, Xenon Scheinwerfer 1.200 Euro und ein paar Kleinigkeiten mehr, wodurch unterm Strich genau 37.368,47 Euro stehen.

Und so steht der Audi A3 genau da, wo er hingehört. Er vereint das Praktische und klar Definierte vom Golf und die Sportlichkeit und das Rassige vom Leon.



Plus

+ gelungene Weiterentwicklung
+ Top Innenraum-Ambiente
+ Seidenweicher Motor


Minus

Knapp 40 Tausender für einen Kompakten sind doch etwas viel


Resümee

Audi hat dem neuen A3 genau die Attribute mitgegeben, die ihn nun noch mehr für alle Schichten und Klassen zugänglich machen. Wer will kauft Luxus rein, wer nicht will sitzt dennoch in einem top-verarbeiteten Auto. Kurz: ein erwachsener Kompakter.

News aus anderen Motorline-Channels:

Audi A3 2.0 TDI - im Test

Weitere Artikel:

Der große Leitfaden zur optimalen Absicherung fürs Auto

Schadensfall, Haftpflicht, Vollkasko

Ein eigener PKW oder ein Motorrad bringen im Alltag einiges an Flexibilität und Freiheit. Allerdings bedeutet ein eigenes Auto auch ein gewisses Maß an Verantwortung und man muss sich auf der einen Seite um ausreichend Kraftstoff, Wartung und Reparaturen sowie um die Kfz-Steuern und einen passenden Versicherungsschutz kümmern.

Wie Gutachter nicht nur beim Geld sparen helfen

Was tun, wenn’s kracht?

Ein Verkehrsunfall bringt mehr als nur Blechschäden mit sich. Unsicherheit, der Stress der Regulierung und das Risiko, finanzielle Einbußen zu erleiden, sind meist mit an Bord. Hier kommen unabhängige Kfz-Gutachter ins Spiel.

Super-Test-Sommer 2026 von AUTO BILD Österreich

Ein Sommer-Wochenende als Leser-Testfahrer!

Fünf Testautos stehen bei der Fahraktion 2026 für unsere Leser bereit: Erleben Sie ein Wochenende lang eine der beschriebenen Autoneuheiten und berichten Sie in Wort und Bild darüber. Jetzt anmelden!

Toyota Aygo X Play im Test

Von A nach B unter 20.000 Euro

Selbst wenn man zum Aygo X Play das Design- und das Komfort-Paket dazubestellt, steht noch lang kein Zweier an erster Preisstelle. Unterwegs mit 998 ccm und 72 PS: Da ist immer Schwung nötig und hoffentlich fährt hinten keiner mit.

Wie innovative Komponenten die Fahrzeugdynamik revolutionieren

Moderne Antriebstechnik im Wandel

Die Automobilindustrie erlebt derzeit eine technische Revolution, die weit über Elektromobilität hinausgeht. Während sich die Aufmerksamkeit oft auf Batterien und Elektromotoren richtet, vollziehen sich im Bereich der mechanischen Kraftübertragung ebenso bemerkenswerte Entwicklungen.

Was passt zu Ihrem Alltag?

Auto-Abo, Carsharing oder eigenes Fahrzeug

Mobilität als Alltagskonzept verändert sich. Während das eigene Auto jahrzehntelang als selbstverständlich galt, stehen heute gleich mehrere Alternativen zur Verfügung. Auto-Abos, stationsbasiertes oder freies Carsharing und klassische Kaufmodelle konkurrieren miteinander.