AUTOWELT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Nobel-Hobel

Wie nicht anders zu erwarten, bietet Mercedes auch eine AMG-Version der neuen E-Klasse an: als Kombi, Limousine, mit 557 PS oder 585 PS.

mid/js

Es kann dabei zwischen Fahrzeugen mit zwei Leistungsstufen von 557 PS und 585 PS als E 63 AMG und E 63 AMG S gewählt werden. Beide Varianten sind zudem als Limousine und T-Modell erhältlich. Die Auslieferung erfolgt ab Mitte April, kurz nach dem Start der normalen E-Klasse. Zu den Preisen gibt es bisher noch keine Angaben.

Neben dem E 63 AMG mit V8-Zylinder-Biturbo bietet die Affalterbacher Edelschmiede auch eine nochmals erstarkte S-Version der neuen E-Klasse mit 585 PS an. Hier ist der sportlich abgestimmte Allradantrieb 4Matic serienmäßig an Bord. Mit Heckantrieb gibt es dagegen nur die Limousine in der 557 PS-Ausführung. Beim T-Modell gehört Allrad immer zur Serienausrüstung.

Beide Motorversionen erhalten ihre Kraft aus dem bekannten V8-Zylinder-Biturbo-Triebwerk mit 5,5 Litern Hubraum. In der "zahmen" Version mit 557 PS stehen dem Kunden 720 Nm Drehmoment zur Verfügung, die zwischen 1.750 Touren und 5.250 Touren anliegen. Die 28 PS stärkere S-Variante erreicht ein Drehmomentmaximum von 800 Nm. Die vorhandene Kraft reicht aus, um das S-Modell in 3,6 Sekunden von Null auf 100 km/h zu katapultieren.

In der schwächeren Allradversion schafft es die Limousine in 3,7 Sekunden, als heckgetriebener E 63 in 4,2 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit ist bei allen Modellen auf 250 km/h elektronisch begrenzt. Trotz der imposanten Leistungsdaten und Fahrleistungen gibt AMG den Gesamtverbrauch, je nach Modell, mit 9,8 Liter pro 100 Kilometer bis 10,5 Liter je 100 Kilometer an. In der Praxis werden diese Werte eher selten erreicht.

Die Mehrleistung beim S-Modell erzielten die AMG-Techniker durch eine Anpassung der Motorsteuerung und eine Anhebung des Ladedrucks von 0,9 bar auf 1,0 bar. Übertragen wird die Leistung stets über das automatische Speedshift MCT Siebengang-Sportgetriebe, das vier per Knopfdruck auswählbare Fahrprogramme aufweist. Bei den Allradversionen wird die Kraft zu 33 Prozent an die Vorder- und zu 67 Prozent an die Hinterachse geleitet. Speziell abgestimmt ist das dreistufige ESP.

In der Sporteinstellung wird durch gezielten Bremseingriff das beim Einlenken störende Untersteuern verhindert. Wer schnelle Fahrten in Kurven liebt, wird zudem durch einen kurzen Bremseingriff am kurveninneren Hinterrad ein besseres Einlenken des Fahrzeugs verspüren. Optimale Traktion auch auf rutschigen Fahrbahnen soll eine Lamellenkupplung garantieren, die dafür sorgt, dass die Kraftverteilung auf alle vier angetriebenen Räder immer optimal funktioniert.

Die Dämpfung erledigt ein elektronisch geregeltes Stoßdämpfersystem. An der Vorderachse kommt dabei eine normale Stahlfederung, an der Hinterachse eine Luftfederung zum Einsatz. Die Einstellung für das Dämpfungssystem kann in drei Stufen von "komfortabel" bis "extrem sportlich" geregelt werden. Die gegenüber der Serien E-Klasse um 48 Millimeter verbreiterte vordere Spur soll für mehr Stabilität und höhere Kurvengeschwindigkeiten sorgen.

Äußerlich fällt der neue Kühlergrill auf, der zukünftig alle Modelle von AMG zieren soll. Dazu kommt noch ein dreidimensionales Luftleitelement, das sich über die gesamte Frontschürze zieht. Drei große Lufteinlässe sollen für ausreichende Kühlung des Triebwerks sorgen. Zwei Doppelendrohre, seitliche Luftauslassöffnungen und der schwarze Diffusor geben dem Heck ein bulliges Aussehen.

Noch weiter herausgezogene Kotflügel als bei der Serie verleihen dem E 63 AMG auch in der Gesamtwirkung einen martialischen Auftritt. Leicht modifizierte und in hochglänzendem Schwarz gehaltene Details in der Front sowie die Verwendung von vielen Chromelementen unterscheiden die S-Version vom normalen AMG.

Hochwertiges Leder und spezielle AMG-Instrumente verleihen dem Innenraum ein mehr als edles Ambiente. "Sportlich" und trotzdem "luxuriös" lautet hier die Maxime. Zur Individualisierung gibt es eine schier endlose Liste an aufpreispflichtigen Extras.

Ganz nebenbei profitiert auch der CLS 63 AMG von der neuen Philosophie der beiden Leistungsstufen. Sowohl das Coupé als auch der Shooting Brake sind demnächst ebenfalls als leistungsgesteigerte S-Version erhältlich.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Auf der Suche nach einem neuen Autoreifen, kann man schnell feststellen, dass moderne Reifen mit Hinweisen auf besondere Witterungsresistenz versehen sind. Grund hierfür sind die klimatischen Veränderungen der vergangenen Jahre.

Wie Gutachter nicht nur beim Geld sparen helfen

Was tun, wenn’s kracht?

Ein Verkehrsunfall bringt mehr als nur Blechschäden mit sich. Unsicherheit, der Stress der Regulierung und das Risiko, finanzielle Einbußen zu erleiden, sind meist mit an Bord. Hier kommen unabhängige Kfz-Gutachter ins Spiel.

Elektrische Souveränität: Was moderne Elektroautos heute leisten

Elektroautos und was sie können

Elektroautos markieren einen Wendepunkt der Mobilität. Der elektrische Antrieb arbeitet präzise, leise und effizient, die Fahrzeuge integrieren sich in digitale Ökosysteme und in das Stromnetz.

Wie innovative Komponenten die Fahrzeugdynamik revolutionieren

Moderne Antriebstechnik im Wandel

Die Automobilindustrie erlebt derzeit eine technische Revolution, die weit über Elektromobilität hinausgeht. Während sich die Aufmerksamkeit oft auf Batterien und Elektromotoren richtet, vollziehen sich im Bereich der mechanischen Kraftübertragung ebenso bemerkenswerte Entwicklungen.

Übergabe des Adventkalender-Hauptpreises

Ein Skoda Octavia um 35 Euro

Katharina Gritsch aus der Wachau war im Dezember bei Hofer einkaufen. Was unspektakulär begann, endete mit einem Hauptpreis: Ein Skoda Octavia wurde Anfang Februar der Gewinnerin des Hofer Adventkalenders übergeben.

Was passt zu Ihrem Alltag?

Auto-Abo, Carsharing oder eigenes Fahrzeug

Mobilität als Alltagskonzept verändert sich. Während das eigene Auto jahrzehntelang als selbstverständlich galt, stehen heute gleich mehrere Alternativen zur Verfügung. Auto-Abos, stationsbasiertes oder freies Carsharing und klassische Kaufmodelle konkurrieren miteinander.