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Der schlaue Kompaktvan Opel Meriva erhielt ein sanftes Facelift mit einem Schuss Infotainment und neuen Motoren. Wir testen den 136-PS-Diesel.

Georg Koman

Beim Meriva gehörte Opel zu den ganz Schnellen, als man ihn 2003 als praktischen Van auf Corsa-Basis präsentierte. 2010 gab es ein ganz neues Modell mit großzügigeren Maßen und gegenläufig öffnenden Türen.

4,30 Meter Länge, 1,81 Meter Breite und 1,62 Meter Höhe sind auch nach dem Facelift noch Stand der Dinge. Mit mehr Größe käme man dem Zafira ins Gehege, was nicht Sinn der Sache sein kann.

Alle Türen bieten 84 Grad Öffnungswinkel, womit nicht mehr viel auf 90 Grad fehlt. Der Einstieg in den Meriva ist entsprechend angenehm. Die B-Säule bleibt dabei - im Gegensatz etwa zum Ford B-Max - stehen, was aber nicht weiter stört.

Änderungen gab es an Front und Heck. Dazu gehören der nunmehr größere, weil tiefer gezogene Kühlergfrill, neu designte Scheinwerfer und Rückleuchten mit LED-Einheiten, sowie einige Chrom-Applikationen, die dem Meriva eine hochwertigere Anmutung verleihen. Auch die Nebelscheinwerfer sind chromeingefasst und wurden weiter nach unten bzw. außen gerückt, was die Breite betont.

Im Meriva kommen auch zwei neue Motoren zum Einsatz: Ein 1,4 Liter großer Turbobenziner mit 120 oder 140 PS sowie ein 1,6-Liter-Turbodiesel mit 110 oder 136 PS. Abgesehen vom stärkeren Diesel sind alle auch mit Automatikgetriebe erhältlich.

Und genau diesen nehmen wir uns im Test zur Brust, in "Color"-Ausstattung, die wir um 900 Euro Aufpreis um eine seitliche Chrom-Linie sowie schmucke 18-Zoll-Alufelgen aufrüsteten. Eine Größe, die für den Meriva vor dem Facelift nicht erhältlich war.

Im Innenraum gibt es nach wie vor das extrem praktische Sitzverstellungssystem "FlexSpace", bei dem man die äußeren Fondsitze nicht nur längsverschieben kann, sondern auch - nach umklappen des schmalen Mittelsitzes - ein Stück nach innen rücken kann.

Für zwei Fondpassagiere ergeben sich dann geradezu fürstliche Platzverhältnisse. Der Laderaum kann sich mit einem Volumen von 400 bis 1.500 Litern ebenfalls sehen lassen.

Wie schon beim Vorgänger gibt es die verschiebbare Mittelkonsole „FlexRail“, nunmehr aber etwas kürzer, damit sie den Fond-Fußraum nicht mehr einschränkt. Platz für tausenderlei Krimskrams bietet sie aber auch so noch.

Neu ist das Infotainment-System „IntelliLink“ (ab 270 Euro Aufpreis). Es integriert Smartphone-Funktionen und bietet Sprachsteuerung sowie Audiostreaming-Möglichkeiten. Gesteuert wird es via Sieben-Zoll-Bildschirm, ganz oben auf der Mittelkonsole.

Wie sich der Opel Meriva mit dem 136 PS starken 1,6-Liter-Diesel fährt, wieviel er verbraucht und kostet, erfahren Sie auf Seite 2.

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