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ADAC vergleicht Kopfairbags

Luftikusse

Der ADAC ließ zwei verschiedene Airbag-Systeme beim Seitenaufprall gegeneinander antreten: den Airbag-Vorhang und den Kopf-Thorax-Airbag.

mid/rhu

Mit einer eindeutigen Empfehlung endete ein ADAC-Crashtest mit zwei verschiedenen Systemen zum Schutz vor Verletzungen im Auto bei einem Seitenaufprall. Der "Airbag-Vorhang" (Curtain-Airbag) zeigte sich dem "Thorax-Kopf-Airbag" deutlich überlegen.

Getestet wurden die beiden potenziellen Lebensretter bei einem Pfahlaufpralltest nach den verschärften Kriterien des Europäischen Neuwagen-Bewertungs-Programms Euro NCAP. Zum Duell waren zwei VW Polo angetreten. Der Kleinwagen wird mit beiden Systemen angeboten. "Alles Gute kommt von oben", konstatierten die Tester nach Auswertung der beim Aufprall ermittelten Daten.

Das bedeutet: Der im Dachhimmel verbaute Vorhang-Airbag entfaltet sich deutlich schneller und schützt besser als der in der Sitzlehne installierte Brustkorb-Kopf-Luftsack. Weiterer Pluspunkt für die Vorhänge: Sie bieten auch noch den Mitfahrern im Fond Schutz.

Der Thorax-Kopf-Airbag schützt nur den Fahrer und muss bei der Entfaltung den langen Weg von der Rückenlehne bis vor zum Kopf zurücklegen. Die ADAC-Tester attestierten dem System zwar einen "guten Insassenschutz für den Fahrer" beim neuen schrägen Pfahlaufprall erreicht es allerdings seine Leistungsgrenze.

Besser kann das der Curtain-Airbag, bei dem die Kopfbelastungen gegenüber dem Thorax-Kopf-Airbag um die Hälfte niedriger sind. Die Tester raten vor allem Autokäufern, die häufig Mitfahrer auf der Rücksitzbank haben, dringend zur Wahl des Vorhang-Luftsacks, auch wenn der etwa beim Polo Aufpreis kostet.

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