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Luxus wagen

Citroen wagt mit dem C6 den Wiedereinstig in die Oberklasse. Vorerst nur in China, ein Auftritt in Europa "hängt von der Nachfrage ab".

mid/ts

Drei Jahre nach dem Auslaufen des C6 wagt Citroen jetzt einen Neuanfang in der automobilen Oberklasse. Mit üppigen Platzverhältnissen, einem hochwertigen Interieur und reichlich Chic durch Chrom an der Karosserie und Leder im Innenraum soll der neue C6 den Luxus à la francaise wieder aufleben lassen.

Mit den Maßen 4,98/1,84/1,47 (Länge/Breite/Höhe in Meter) - in feinen metallischen Zwirn gehüllt - und einem Radstand von 2,90 Meter sollte die Hülle dafür genügend Raum bieten. Den gilt es bis zum Jahresende - dann soll der C6 in China auf den Markt kommen - appetitlich zu bestücken.

Ob das Modell auch in Europa verkauft wird, hängt von der Nachfrage ab, teilt Citroen mit. Besonders gut stünden die Chancen angesichts der Erfahrungen mit dem Vorgänger nicht. Dabei sehen die ersten Bilder durchaus vielversprechend aus.

Das Design des neuen Flaggschiffs, das im Joint-Venture mit DongFeng in Wuhan produziert wird, wirkt stimmig: Die Frontpartie mit einem von verchromten Querstreben durchzogenen breiten Kühlergrill, der nahtlos in die Scheinwerfer übergeht, erinnert an den aktuellen VW Passat und trägt den Doppelwinkel selbstbewusst zur Schau.

Die verchromten Einfassungen der Fenster sollen die Größe des Franzosen betonen und ebenso einen hochwertigen Eindruck vermitteln wie die konkave Heckscheibe und die verchromte Signatur auf der Heckklappe. Gleiches gilt für die 3D-LED-Signatur der Heckleuchten.

Im Innenraum verwöhnt der neue C6 die Passagiere unter anderem mit Sitzen mit Nappaleder-Bezug, Deko-Elementen aus Holz oder aus gebürstetem Aluminium auf der Mittelkonsole, einem zweiteiligen Panorama-Schiebedach und einer Ambiente-Beleuchtung.

Für Komfort sorgen in beiden Sitzreihen eine Vierzonen-Klimaautomatik und belüftete Sitze mit pneumatischer Massage-Funktion.

Auch in Sachen Infotainment und Fahrerunterstützung ist der C6 laut Citroen up to date: Dafür stehen das personalisierbare und hochauflösende 12-Zoll-Kombi-Instrument, das leicht dem Fahrer zugewandt ist und analoge sowie digitale Anzeigen kombiniert und der 8-Zoll-Touchscreen, der eine flüssige und intuitive Bedienung gewährleisten soll.

Als elektronische Helfer stehen unter anderem ein adaptiver Tempomat mit Anhalte-Funktion und Verkehrszeichen-Erkennung, ein Notbrems-Assistent und 360-Grad-Kameras parat.

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