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Die böse, deutsche Diesel-Limo

Der Diesel-Motor ist zwar weltweit auf dem Rückzug, aber noch alles andere als tot. Das dachte sich wohl auch der deutsche Tuner Manhart, der aus dem ohnehin schon wenig langweiligen BMW 340d den MH3 400d machte ... mit satten 380 PS.

Für Vortrieb sorgt im M340d bekanntlich ein Dreiliter-Reihensechszylinder-Dieselmotor. Dank doppelter Turboaufladung generiert dieser bereits im Serienzustand satte 340 PS und ein bulliges Drehmoment von bis zu 700 Nm. Mit Hilfe eines bewährten Zusatzsteuergeräts kitzelt MANHART hier aber trotzdem noch einige zusätzliche Pferdchen heraus: 380 PS und 770 Nm werden hier nun ins Achtgangautomatik-Getriebe gedrückt. Diesen Zuwachs macht der MH3 400d auch akustisch unmissverständlich klar: Der MANHART-Endschalldämpfer mit Klappensteuerung und vier 90-mm-Endrohren verleiht ihm einen markanteren Sound ... sagt Manhart. Man braucht aber freilich immer noch nicht damit rechnen, dass ein Diesel plötzlich wie ein M3 klingt.

Fast wie einer aussehen kann er aber sehr wohl ... nur ohne die polarisierenden Riesen-Nieren. So ziehen sich über die schwarz lackierte Karosserie die silbernen und roten Zierstreifen des MANHART-Dekorsatzes. Hinzu kommen gleich mehrere Carbon-Anbauteile aus dem M Performance-Regal: jeweils für die Front und die Kofferraumklappe eine Spoilerlippe und fürs Heck zudem ein Diffusor. Abrundendes Highlight ist selbstverständlich der auffällige neue Radsatz: Es handelt sich um die hauseigenen MANHART Concave One-Felgen. Sie zeichnen sich durch fünf kraftvoll gezeichnete Doppelspeichen und ein Finish in Mattschwarz aus. Die Dimensionen betragen 9x20 an der Vorder- und 10,5x20 Zoll an der Hinterachse. Die zugehörigen Bereifungen messen 255/30ZR20 und 275/30ZR20. Dafür, dass diese Kombinationen perfekt unter den Kotflügeln ausgerüstet sind, garantiert last but not least die Tieferlegung mittels H&R-Federn um 40 Millimeter an der Vorder- sowie 30 Millimeter an der Hinterachse. Im Innenraum veredelte MANHART die werkseitigen M Sportsitze mit Carbon-Blende für den obere Bereich ihrer Rückenschalen. Dazu kamen Carbon-Schaltwippen und beleuchtete MANHART-Einstiegsleisten an Bord.

Daten und Fakten zu Beschleunigung und Co liefert Manhart für den MH3 400d nicht. Die Preise sind allerdings auf der Website gut addierbar. Tobt man sich hier ordentlich aus - also inklusive hier noch gar nicht erwähntem LED.Sternhimmel, allen Anbauteilen und dem großen Decal-Set samt Komplattfolierung, landet man bei über 20.000 Euro ... zusätzlich zum Basisfahrzeug versteht sich.

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