AUTOWELT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Everyday Pocket-Racer

Mit 175 PS ist der 207 RC zwar zwei PS schwächer als sein Vorgänger, dass er diesen dennoch spielend überflügelt, haben erste Testfahrten bewiesen.

  • Hier finden Sie Fotos des neuen Peugeot 207 RC!

    Die Modellpalette des 207er Peugeot wird laufend erweitert, nach dem bereits präsentierten CC Coupé-Cabriolet folgt heuer auch noch die Kombi-Variante SW. Zwischendurch bringen die Franzosen noch schnell das Topmodell RC auf den Markt, Motorline.cc war bereits auf Testfahrt.

    Mit dem 205 GTi läutete Peugeot eine neue Ära der Pocket-Racer ein, der 206 RC schloss daran nahtlos an. Während der aber noch über einen Saugmotor mit 177 PS verfügte, wartet der 207 RC mit einem 1,6 Liter Turbomotor auf, der in Kooperation mit BMW entstand und dort im Mini Cooper S zum Einsatz kommt.

    175 PS und 240 Nm Drehmoment

    Zwar ist dieses Aggregat mit 175 PS um zwei PS schwächer als jenes im 206er - Peugeot spricht vom ökologischen Downsizing - dem Fahrspaß tut das aber keinen Abbruch, im Gegenteil. Der Turbo verhilft zu souveränem Durchzug bei fast jeder Drehzahl, bereits ab 1.600 U/min. liegt das maximale Drehmoment von 240 Nm, das bei Bedarf im dritten, vierten und fünften Gang sogar kurzfristig auf 260 Nm anwächst.

    Der Benzin-Direkteinspritzer katapultiert den im Vergleich zum 206er doch größeren und auch schwereren 207er in nur 7,1 Sekunden auf Tempo 100 km/h, in Sachen Durchzug im fünften Gang lässt er seinen Vorgänger richtig alt aussehen.

    Das trifft auch beim Verbrauch zu, während der 206 RC im Schnitt 8,6 Liter auf 100 Kilometern verbrannte, sind es beim 207 RC nur 7,2 Liter. Diese Werte sind allerdings theoretischer Natur, wer dem Power-Löwen permanent die Sporen gibt, kann diesen Wert auch spielend verdoppeln, wie Motorline.cc bei ersten Testfahrten auf den Pfaden der Rallye-Monte Carlo in den Seealpen festgestellt hat.

    Einen aussagekräftigen Durchschnittsverbrauch wird ein intensiverer Test dann ans Licht bringen, Werte deutlich unter zehn Liter sollten aber durchaus machbar sein.

    Optisch dezent

    Rein optisch übt sich der 207 RC im Vergleich zu manchem Konkurrenten in vornehmer Zurückhaltung, Details an Kühlergrill, Scheinwerfern und Außenspiegeln werden nur Profis auffallen, deutlicher sind da schon der Dachkantenspoiler, die 17-Zoll Alufelgen und das Doppelauspuffrohr.

    Wichtigste Zutat im Innenraum sind zweifellos die beiden Sportsitze, die nicht nur hervorragenden Seitenhalt bieten, sondern auch über den nötigen Komfort verfügen, die Insassen auch auf längeren Strecken nicht zu quälen.

    Apropos quälen, das Fahrwerk des 207 RC wurde den sportlichen Ansprüchen angepasst, es ist knackig und agil aber ohne übertriebene Härte abgestimmt, wie wir auf den Passstraßen rund um Monaco erfahren durften. Das Fünfgang-Getriebe - aus Kostengründen wurde auf einen sechsten Gang verzichtet - ist gut abgestimmt, der lange erste Gang lässt sich in Spitzkehren gut einsetzen.

    Die Bremsen sind äußerst standhaft, das serienmäßige ESP braucht auch bei sportlicher Fahrweise nicht deaktiviert werden, es greift bis auf wenige Ausnahmen nie störend ein und kann dem Fahrer im Fall der Fälle aber eine wichtige Unterstützung sein.

    Darüber hinaus verfügt der 207 RC über ein SSP genanntes Lenk-Stabilitäts-Programm. Wird das Fahrzeug auf Untergründen mit links und rechts unterschiedlichen Reibwerten abgebremst und neigt dadurch zum Drehen, greift nicht nur das ESP ein, sondern SSP animiert den Fahrer mittels Eingriff ins Lenkdrehmoment zum Gegenlenken.

    Der Start des Peugeot 207 RC erfolgt im Sommer 2007, Details zu Ausstattung und Preisen stehen derzeit noch nicht fest. Es ist aber davon auszugehen, dass die Preisliste des potenten Löwen-Babys bei etwa 23.000,- Euro beginnt.

    Als Alternative dazu drängt sich der Peugeot 207 GT auf, der mit dem 150 PS starken Turbomotor ebenfalls kein Kind von Traurigkeit ist, dafür aber um rund 2.000,- Euro billiger.

    Peugeot bietet den 207 RC auch als um 200 Kilogramm abgespeckte Kundensport-"Lightweight"-Version an, Preise dafür gibt es aber nur auf Anfrage.

  • News aus anderen Motorline-Channels:

    Weitere Artikel:

    Wiener Automesse im Jänner 2025

    Vienna Drive: Neuheiten in Wien zu sehen

    Die "Vienna Autoshow" ist Geschichte, mit der "Vienna Drive" wird der Messegedanke vom 16. bis zum 19. Jänner 2025 parallel zur Ferienmesse wiederbelebt. Aussteller sind diesmal die Händler, erstmals werden Probefahrten angeboten.

    Die Women's Worldwide Car of the Year (WWCOTY) Jury freut sich, die Gewinner der acht Kategorien der diesjährigen Auszeichnung bekannt zu geben: Stadtmodell, kompakter SUV, großer Pkw, großer SUV, 4x4 und Pick-up, Performance- und Luxuswagen, beste Technik und Sandy Myhre Award für die frauenfreundlichste Marke.

    Autozubehör von Epico

    Sicherer Halt für das Handy

    Ein Smartphone-Halter mit Qi-Ladefähigkeit und eine Kopfstützenhalterung für die Fondgäste im Test. Eine der Erkenntnisse: Als Herausforderung stellt sich eher das Automodell heraus.

    Neues Segment, neues Glück

    Vorstellung: Das ist der neue Dacia Bigster

    Die fünfte Baureihe von Dacia geht in die nächsthöhere Klasse der beliebten Kompakt-SUV und richtet sich auch gezielt an Flottenkunden. Der Name ist beim Bigster Programm, nur die Preise bleiben erstaunlich klein.

    Mit dem Tayron erhebt VW eine ehemalige Tiguan-Variante zum eigenständigen, betont hochwertigen und luxuriösen Modell. Inklusive sieben Sitzen, viel Technik und Komfort.