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Volvo V60 T6 AWD - im Test

Mit schwedischen Gardinen

Sicherheit und Fahrspaß wird auch beim V60 T6 AWD groß geschrieben. Das Kofferraumvolumen ist allerdings nicht wirklich üppig. Motorline hat den Schweden getestet.

Rainer.Behounek@motorline.cc

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Eines ist klar, die Form ist spitze. Gerade in der heutigen Zeit, wo deutsche Hersteller sämtliche Modelle anzugleichen versuchen und ein Unterscheiden praktisch nicht mehr möglich ist, schlägt Volvo eine neue, frische Linie ein.

Die Front ist bereits im Stand dynamisch, dank der nach unten gezogenen Lichter und dem spitzen Kühlergrill. Die Schweden haben es geschafft, die agile Form der Limousine, über die Sie sich hier informieren können, auf den Kombi zu übertragen, obwohl er mit einem wesentlich größeren Hintern kommt – zu dem aber später.

Weg mit dem alten Image

Volvo trennt sich nun endgültig vom Image des Geographie-Hauptschul-Lehrer-Gefährts und spricht eine völlig andere Zielgruppe an, eine die in unserem Fall so manchem Konkurrenten um die Ohren fahren könnte.

Denn verstecken braucht sich der V60 T6 nicht, kann er auch gar nicht. 304 PS und 440 Nm schöpft er aus einem 3,0-Liter-6-Sechszylinder-Benzin-Aggregat mit Turboaufladung. Wie sich das anfühlt, sollte man am besten selbst herausfinden, als Appetithappen ein paar Eindrücke unsererseits:

Die stärkste Version der Benzin-Modellreihe kommt ausschließlich mit Allrad-Antrieb und Automatik-Getriebe. Der Allrad ist dem Sicherheits-Denken entsprechend spurfest. Das Automatikgetriebe auf der anderen Seite lässt sich manchmal eine Gedenksekunde zu viel Zeit. Beißt es allerdings, dann richtig.

Mächtig Schub

Die Kombination aus alledem katapultiert die Insassen in 6,1 Sekunden von Null auf 100 km/h und lässt nicht locker bis die Tachonadel bei 250 km/h still steht. Es fühlt sich herrlich an, mit dem knapp 1.800 Kilogramm schweren Kombi um die Kurven zu wedeln. Die Lenkung ist direkt, das Lenkrad sportlich kompakt und die Sicht nach vorne tadellos.

Nach hinten wird sie ob der sportlichen Form zunehmend weniger, was beim Spurwechsel ein wenig stört, nicht aber beim Einparken oder dergleichen. Für solche notwendigen Übel hat der neue Schwede eine Rückfahrkamera und Parksensoren.

Die Sicherheitsfeatures die geordert bzw. bereits verbaut sind, sprengen den Rahmen. Nie war ein Auto so – beinahe übertrieben - sicher ausgelegt, wie die neue Volvo-Generation. Spurverlassenswarner, Spurhalteassistent oder Parksensoren zählen beim V60 zu den Peanuts.

Da ist zum Beispiel der radargesteuerte Tempomat, der die Geschwindigkeit des Fahrzeugs drosselt, sobald ein voraus fahrendes Fahrzeug langsamer wird, wenn nötig bis zum Stillstand. Oder das innovative Sicherheitssystem „City Safety“, das dafür sorgt, dass das Fahrzeug - im Notfall - bei Geschwindigkeiten bis zu 30 km/h automatisch zum Stillstand gebracht wird und so Auffahrunfälle vermeidet.

Oder auch der Kollisionswarner, die je nach Dringlichkeit orange oder rot auf die Windschutzscheibe leuchtet und im Hydrauliksystem den Bremsdruck erhöht und in Alarmbereitschaft versetzt. Von Kurvenlicht ganz zu schweigen. Man muss den Volvo V60 fast schon mutwillig zerstören, gegen die meisten Unaufmerksamkeiten des Piloten ist der Schwede jedenfalls gerüstet.

Wieviel fasst das V im V60 und wie viel kostet es? Alles auf Seite 2!


Weitere Testdetails:

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