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Hyundai i20 1,4 Comfort – im Test

Innenraum

Platzmangel ist im i20 kein Thema, schließlich ist er breit, hoch und bietet mit dem ausgewachsenen Radstand von 2,53 Meter (VW Polo: 2,47 Meter, Ford Fiesta: 2,49 Meter) viel Beinraum.

Somit sitzt man vorne wie hinten zumindest zu viert sehr kommod. Zudem ist das Entern des Fonds dank großer Türausschnitte und recht hoher Sitzposition selbst für Höhersemestrige eine leichte Aufgabe.

Auch der Gepäckraum muss mit 295 bis 1.060 Liter keinen Vergleich scheuen. Werte über 1.000 Liter bei umgelegter Fondbank sind in der Kleinwagenklasse trotz gewachsener Karosserien nach wie vor eine Seltenheit.

Kehrseite der Medaille: Vor dem Lehnen-Umlegen muss man zuerst die Sitzflächen hochklappen, was sich etwas spießt, wenn die Vordersitze weit zurückgeschoben sind. Außerdem geht die Sache nicht ohne Stufe ab.

Die Abdeckung des Kofferraumbodens und die Bezüge der Fondbank-Rückseite wirken billig, dafür gibt es ein Gepäcknetz serienmäßig.

Generell dominieren im Innenraum günstige Stoffe à la Hartplastik. Doch das Design wirkt sympathisch und die Alu-Einlagen stemmen sich entschlossen gegen allzu viel Billig-Ambiente. Nett auch die teilweise blauen (auf Wunsch auch roten) Sitzbezüge beim „Comfort“.

Das Handschuhfach ist geräumig und sogar kühlbar, die übrigen Ablagen sind dafür weder groß noch zahlreich. Praktisch: der USB-Anschluss in der Mittelkonsole. Die Armaturen und Schalter sind durchwegs übersichtlich und liegen allesamt am rechten Fleck.

Die großformatigen Radiotasten stellen auch dicke Finger nicht vor gröbere Probleme. Der Blick nach hinten wird ein wenig durch die breite C-Säule eingeschränkt.

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