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Getrennte Zukunft

Nach der Schwestermarke MG gehen auch die Rechte für Rover nach China, allerdings an eine andere Firma - damit endet vorerst die gemeinsame Geschichte der beiden britischen Marken.

mid/hh

Die Namensrechte an der britischen Automobilmarke Rover gehen an den chinesischen Autobauer Shanghai Automotive Industry Corporation (SAIC). Laut einem Bericht der "Financial Times" lukriert BMW aus dem Verkauf des Namens rund 16 Millionen Euro.

SAIC ist einer der drei größten Fahrzeughersteller in China und kooperiert dort unter anderem mit Volkswagen und General Motors. Seit zwei Jahren hält man auch einen 49%-Anteil an der koreanischen Marke Ssang Yong. Ab 2007 will SAIC auch in Europa Fahrzeuge mit dem Rover-Logo verkaufen.

Der traditionsreiche britische Hersteller, als Teil der MG-Rover Group letztes Überbleibsel des einstmals mächtigen Konzernes British Leyland, verhandelte zuletzt mit SAIC über eine Beteiligung als letzte Rettungsmaßnahme.

Nach dem Scheitern der Verhandlungen und dem Konkurs Anfang 2005 fielen die Markenrechte an den vorherigen Eigentümer BMW zurück; die frühere Rover-Schwestermarke MG ist bereits seit dem vergangenen Jahr im Besitz des chinesischen Konkurrenzunternehmens Nanjing.

Damit endet die gemeinsame Geschichte der Marken Rover und MG nach 38 Jahren. 1968 fusionierten die Unternehmen Leyland und British Motor Holdings, die zusammen die meisten der damals noch zahlreichen britischen Automarken kontrollierten, zum zunehmend unlenkbaren Riesenkonzern British Leyland. Nach etlichen Turbulenzen, Verstaatlichungen und Re-Privatisierungen wurde 1986 aus British Leyland die Rover Group, 2000 dann MG-Rover.

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