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Genfer Salon 2007

Die Zeichen stehen auf Grün

Vor allem asiatische Hersteller stellen in Genf umweltfreundliche Fahrzeuge vor. Aber auch die Europäer haben den Spritverbrauch heruntergeschraubt. » Fotos

mid/hh

Rund 770.000 Besucher werden sich an den Ständen der rund 250 Aussteller ein Bild davon machen, wohin die Reise im Autojahr 2007 geht. Durch die Klimadiskussion ist auch der Hybridantrieb im Gespräch.

Toyota legt erneut die Messlatte höher und zeigt bereits die neue Generation der Benzin-Elektro-Kombination; schon ab 2008 soll sie in der Neuauflage des Prius zum Einsatz kommen. Toyota-Edelmarke Lexus bringt den Antriebszwitter jetzt auch in die Oberklasse: Im LS 600h kommt eine spektakuläre Verbindung aus V8-Benziner und Elektromotor auf rund 450 PS Systemleistung - zu Verbrauchswerten eines modernen Sechszylinders.

Bei Honda dient das Konzept sportlichen Zwecken, im zweisitzige Hybrid-Sportcoupé Concept-H, das als Studie debütiert. Und auch Kia
- bislang nicht als Technologieführer aufgetreten - spendiert dem Kompakten Rio einen sparsamen Hybridantrieb, der sich aber noch im Vorserienstadium befindet.

So weit sind die deutschen Hersteller noch nicht. Hier soll vor allem der Dieselmotor die CO2-Emissionen im Straßenverkehr senken: VW und Audi haben mit dem Passat Bluemotion und den e-Modellen der A3- und A4-Baureihe verbrauchs- und schadstoffoptimierte Versionen bekannter Fahrzeuge an den Genfer See mitgebracht. Im BMW 1er und 5er sowie im SUV Porsche Cayenne kommen neue Motoren zum Einsatz, die mit spezieller Einspritztechnik mehr Leistung und bessere Abgaswerte erzielen.

BMW macht mit der neuen Motorengeneration außerdem den ersten Schritt ins Hybrid-Zeitalter: Start-Stopp-Automatik, Rückgewinnung der Bremsenergie und intelligentes Energiemanagement sollen den Schadstoffausstoß weiter senken. Auch Biokraftstoffe sind ein Thema: Die europäische GM-Tochter Saab setzt in einem Konzeptfahrzeug des Mittelklasse-Modells 9-5 mit 300 PS auf reinen Ethanol aus nachwachsenden Rohstoffen. Ob sich der Bio-Alkohol in Europa durchsetzt, bleibt jedoch wegen mangelnder Anbauflächen abzuwarten.

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