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Sportwagenfirma Koenigsegg kauft Saab

Schwedischer Deal

Der insolvente Automobilhersteller Saab wird an die kleine Sportwagen-Manufaktur Koenigsegg verkauft - norwegische Investoren dabei.

mid/hh

Auf den Verkauf haben sich der Saab-Mutterkonzern General Motors (GM) und die Koenigsegg Group dieser Tage geeinigt. Nach Angaben von GM stellt die Europäische Investitionsbank (EIB) einen Kredit von 600 Millionen US-Dollar zur Verfügung.

Das auch durch norwegische Investoren finanzierte Geschäft soll im dritten Quartal 2009 über die Bühne gehen. Die Produktion im Werk Trollhättan soll fortgesetzt werden, GM will weiterhin die nötige Technik liefern.

Geplant ist unter anderem der Bau des neuen Saab 9-5, der auf der Plattform des Opel Insignia steht. Ursprünglich sollte der Wagen der oberen Mittelklasse in Deutschland gebaut werden, jetzt wird er ein echter Schwede. Denn das Stammwerk ist bei weitem nicht ausgelastet.

Koenigsegg?

Der erst 1993 von Christian von Koenigsegg gegründete Luxusauto-Hersteller hat sich auf die Kleinserienfertigung von Supersportwagen spezialisiert und besetzt dabei eine ähnliche Nische wie etwa Pagani.

Die mindestens 650.000 Euro teuren Autos sind puristische Fahrmaschinen mit anspruchsvoller Technik, geringem Gewicht und großer Motorleistung.

Aktuelles Modell ist der Koenigsegg CCXR mit einem 759 kW/1 032 PS starken V8-Motor aus eigener Entwicklung und einer Höchstgeschwindigkeit von mehr als 400 km/h.

Das Unternehmen produziert mit rund 40 Mitarbeitern nur wenige Autos im Jahr. Die Erfahrungen mit der Großserienproduktion sind gering.

Saab-Boss Jan Åke Jonsson erklärt den Deal mit Koenigsegg

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