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Mitsubishi: falsche Verbrauchsangaben in Japan

Small in Japan

Mitsubishi: Vier in Japan erhältliche Kleinstwagenmodelle (Kei-Cars) entsprachen bei der Ermittlung des Normverbrauchs nicht den Regeln.

mid/ts

Die Mitsubishi Motors Corporation (MMC) hat eingeräumt, bei vier japanischen Kleinstwagen falsche Verbrauchswerte angegeben zu haben. Wie sich bei internen Tests im Rahmen der Entwicklung der nächsten Generation der Mini-Cars herausgestellt habe, seien bei den offiziellen Verbrauchsmessungen Autos eingesetzt worden, die in Bezug auf Rollwiderstand und Aerodynamik nicht den Regularien entsprechen.

Die Wagen sollen unter anderem mit übermäßig erhöhtem Reifendruck getestet worden sein, was den Kraftstoffverbrauch reduziert. Betroffen sind rund 625.000 Fahrzeuge von Mitsubishi und Nissan in Japan. Dabei handelt es sich um speziell für den japanischen Markt produzierte "Kei-Cars" mit maximal 3,40 Meter Länge, 1,48 Meter Breite und einem maximal 660 ccm großen und 47 kW/64 PS starken Motor.

Konkret geht es um rund 157.000 Exemplare der Mitsubishi-Modelle "eK Wagon" und "eK Space" und etwa 468.000 seit Juni 2013 gebaute Fahrzeuge der Nissan-Modellreihen "Dayz" and "Dayz Roox", die MMC im Auftrag von Nissan entwickelt und produziert hat. Alle Modelle werden in Europa nicht angeboten. Beide Marken haben den Verkauf gestoppt und diskutieren nun das weitere Vorgehen.

Wegen der Tragweite der falschen Angaben will MMC zur Sicherheit nun weitere Modelle - auch diejenigen für Auslandsmärkte - überprüfen. Um eine objektive und gründliche Untersuchung zu garantieren, ist die Bildung eines Komitees mit externen Experten geplant. Die Ergebnisse würden veröffentlicht, sobald sie vorliegen.

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