Autowelt

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Inhalt

Fiat Chrysler bietet Renault Fusion an

Fusions-Hammer

Fiat Chrysler (FCA) präsentierte Renault Pläne zu einer Fusion. Ob Renault-Partner Nissan dabei mitzieht, ist allerdings noch nicht ganz klar.

mid/rlo

Die Zeiten für die großen Automobilhersteller sind stürmisch. Einen Fahrplan zum Erfolg hat aktuell niemand parat. Benziner, Diesel, Stromer oder Brennstoffzelle: Noch ist nicht entschieden, welcher Antrieb in den kommenden Jahren das Rennen macht - vom autonomen Fahren ganz zu schweigen.

Aus diesem Grund schließen Autobauer Allianzen. Gemeinsam wollen sie in ruhigeres Fahrwasser steuern. Jüngstes Beispiel: Der Autokonzern Fiat Chrysler (FCA) schlägt eine Fusion mit Renault vor. Das teilte das Unternehmen offiziell mit. Demnach sollten nach einem Zusammenschluss beide Seiten jeweils 50 Prozent halten, heißt es. Bei einer Fusion würde einer der größten Autokonzerne der Welt entstehen. Die Allianz aus FCA und Renault käme auf etwa 8,7 Millionen verkaufte Autos pro Jahr.

Allerdings gibt es da noch Renaults Allianzpartner Nissan, an dem die Franzosen 43 Prozent halten (umgekehrt sind es 15 Prozent). Zöge Nissan samt 34-Prozent-Partner Mitsubishi mit, wäre man mit 15,6 Millionen gebauten Autos pro Jahr schlagartig die mit Abstand größte Auto-Allianz der Welt. Dem Vernehmen nach ist Nissan von den Fiat Chrysler-Plänen aber nicht begeistert, man will lieber die aktuelle Allianz vertiefen.

Renault bestätigte inzwischen, den Fiat-Vorschlag erhalten zu haben. Der Verwaltungsrat des französischen Konzerns wird nun über die Offerte beraten und sich danach schriftlich äußern, teilte das Unternehmen in Boulogne-Billancourt bei Paris mit.

"Der vorgeschlagene Zusammenschluss würde einen globalen Autohersteller schaffen, herausragend in Bezug auf Umsatz, Volumen, Rentabilität und Technologie sowie von Vorteil für die Anteilseigner der Unternehmen", heißt es in einer Mitteilung von Fiat Chrysler. Es habe auch schon Gespräche zwischen beiden Unternehmen gegeben, um Produkte und Regionen für eine Zusammenarbeit zu identifizieren.

FCA und Renault: Warum Fusion platzte FCA und Renault: Warum Fusion platzte FCA und Renault: Warum Fusion platzte FCA und Renault: Warum Fusion platzte

Ähnliche Themen:

Fiat Chrysler bietet Renault Fusion an

Weitere Artikel

Die Fahrer und Teams für die 24h Le Mans virtuell

24h Le Mans virtuell: das Fahrerfeld

Diese Teams und Fahrer treten am 13./14. Juni zum 24-stündigen E-Sport-Rennen, der virtuellen Variante der 24h Le Mans, an - Live-Übertragung bei Motorsport.tv.

Auf drei Rädern durch die Stadt

Yamaha Tricity 300 vorgestellt

Yamaha bereitet den neuen Tricity 300 für den Startschuss vor. Der erfolgt im Juli 2020, dann ist das Dreirad-Modell in drei Farben erhältlich und soll in Deutschland 7.999 Euro, in Österreich 8.299 Euro kosten.

Leistungsfähiger und stilvoller

Neuer Toyota Hilux vorgestellt

Der Toyota Hilux bekommt sein dringend nötiges Facelift. Die größten Neuheiten: Ein neuer Motor, so manch optische Retusche und eine neue Top-Ausstattung mit Namen "Invincible".

Bei der Safari-Rallye 1982 trafen einmal mehr Walter Röhrl als Werkspilot und Rudi Stohl als Underdog aufeinander und landeten just auch im selben Schlammloch...