AUTOWELT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Dacias neuer Siebensitzer heißt Jogger
Dacia

4,55 Meter lang, mit Kombiheck und SUV-Optik

Im Rahmen der großen Palettenerneuerung bis 2025 zeigt Dacia nun den Jogger. Ein Siebensitzer, der zugleich eine interessante Mischung unterschiedlichster Fahrzeugklassen ist.

Es war eigentlich logisch, dass man von der Renault-Tochter nichts anderes erwarten durfte. Einfach nur ein SUV zu bauen, oder ein MPV – oder gar einen Kombi – nein, dazu sind sie dann doch zu kreativ. Und so kam als Nachfolger des optisch etwas unglücklichen Lodgy nun der Jogger ins Rampenlicht. Ein Auto, das die Optik und Sitzposition und Fahrzeughöhe (20 cm Bodenfreiheit!) eines SUV mit der Geräumigkeit eines Kombi und der Praktikabilität eines Vans vereinen soll.

Basis des 4,55 Meter langen Dacia ist die bewährte CMF-B-Plattform, die sich vor allem durch den mit 2,90 Metern extralangen Radstand auszeichnet. Das allein spricht für ein großzügiges Platzangebot, zumal der Jogger ja auch als Siebensitzer (Standard sind derer fünf) erhältlich ist. Je nach Bestückung schwankt das Ladevolumen zwischen 160 und 1.819 Liter, wobei der wichtigste Wert natürlich der ist, wenn zwei Sitzreihen installiert sind: Dann passen hinten 700 Liter hinein.

Antriebe? Da bleiben die Rumänen ganz klassisch. Diesel gibts zwar keinen, dafür aber auch keinen E-Antrieb. Der bleibt dem Spring vorbehalten. Beim Jogger kommt dafür ein 110-PS-Benziner zum Einsatz, den es auch als 100-PS-LPG-Version gibt. Letztere wird sich vor allem in dein östlicheren Ländern großer Beliebtheit erfreuen. Den Dreizylinder-Turbo liefert Nissan, und gekoppelt ist er ausschließlich an ein Sechsgang-Schaltgetriebe. Erst 2023 soll eine Hybrid-Version nachgereicht werden, dessen 1600er-Vierzylinder und die 1,2 kWh große Batterie sowie das kupplungslose Multimode-Getriebe direkt aus dem Renault-Regal stammen.

Wann geht’s los? Bestellstart ist Ende des Jahres, die Auslieferung startete dann Anfang 2022. Preise gibt es derzeit noch keine offiziellen, aber die Basis sollte wohl knapp unter 15.000 Euro starten.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Grobes Profil, grobe Ergebnisse

All-Terrain-Reifen im Test

Der ÖAMTC nahm acht Modelle genauer unter die Lupe – mit schockierenden Ergebnissen. So fallen die Bremswege auf Asphalt deutlich länger aus als mit Ganzjahresreifen.

Die Welt-Leitmesse zum Thema Caravan

Gradmesser der Branche: Caravan Salon Düsseldorf

Die Strahl- und Anziehungskraft der größten Leistungs-Show von Reisemobilen, Caravan und Tourismus ist erneut auch durch die 64. Ausgabe – seit 1994 in Düsseldorf – bestätigt worden. Fast 270.000 Besucher – nicht nur aus DACH, Benelux und den weiteren zentraleuropäischen Anrainern, sondern aus 41 Ländern sorgten für die zweitbeste Resonanz in den Hallen am Rhein.

Pirelli P Zero: Jubiläum des sportlichen Reifen

P Zero: „Vorsicht bissig“ seit 40 Jahren

Wenn sich ein Reifen in den Asphalt verbeißt wie die Derivate des Pirelli P Zero, dann klappen die Hot Laps auch auf ungewohnter Piste. Zu Besuch bei Pirelli, inklusive Headquarter, Comer See und Temple of Speed

Leser-Fahraktion: Super-Test-Sommer 2025

Leser im vollen Testeinsatz

Quer durch Österreich fuhren unsere sechs Testwagen – mit Ihnen am Steuer! Die Palette umfasste diverse SUVs, wobei die Range vom Diesel über den Hybrid bis zu Elektromodellen reichte.

Was passt zu Ihrem Alltag?

Auto-Abo, Carsharing oder eigenes Fahrzeug

Mobilität als Alltagskonzept verändert sich. Während das eigene Auto jahrzehntelang als selbstverständlich galt, stehen heute gleich mehrere Alternativen zur Verfügung. Auto-Abos, stationsbasiertes oder freies Carsharing und klassische Kaufmodelle konkurrieren miteinander.