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Alles Wichtige zu Winterreifenpflicht und Co.

Winter is coming!

Auch wenn aktuelle Temperaturen es noch kaum vermuten lassen, auch 2022 wird der Winter wieder kommen. Mit ihm einher, geht das Thema "Räder Umstecken". Hier die wichtigsten Fakten und Infos dazu; angefangen, ob und was überhaupt verpflichtend ist und gestraft würde, bis hin zu allgemeinen Tipps und Fakten.

Solange die Temperaturen im Herbst im angenehmen Bereich liegen und an den Sommer erinnern, denken nur wenige Autofahrer:innen daran, ihr Fahrzeug auf Winterreifen umzurüsten. Doch von den Temperaturen unabhängig gilt in Österreich von 1. November bis 15. April die "situative Winterausrüstungspflicht". Das bedeutet, dass in diesem Zeitraum bei winterlichen Fahrbedingungen, also bei Schneematsch, Schneefahrbahn oder Eis an allen Rädern Reifen montiert sein müssen, die als Winterreifen geeignet sind. Also ein "m+s"-Symbol tragen. Das schließt übrigens quasi alle aktuell erhältlichen Ganzjahresreifen mit ein.

Freilich sollte man sich aber am besten noch vor dem mit Sicherheit kommenden Temperatursturz darum kümmern, entsprechend gewappnet zu sein. "Kommt es zu einem plötzlichen Wintereinbruch, sind die Werkstätten auf Wochen ausgebucht. Zudem kann es nachts oder in höheren Lagen auch schon im Oktober empfindlich kalt sein, dann ist man mit Winterreifen deutlich im Vorteil", sagt ÖAMTC-Techniker Steffan Kerbl.

„Rechtzeitig auf Winterreifen umrüsten, ist eine Frage der Sicherheit. Denn die spezielle Gummimischung lässt Winterreifen bei niedrigen Temperaturen auch auf trockener Fahrbahn besser auf dem Asphalt haften als Sommerreifen. Und bei nassem Untergrund ist ein guter Grip noch wichtiger“, ergänzt Michael Peschek, Reifenexperte des Salzburger Landesgremiums Fahrzeughandel.

Qualität zählt
An erster Stelle sollte die Überprüfung der Profiltiefe stehen. „Weist der Reifen eine Profiltiefe von weniger als 4 Millimeter auf, gilt er in Österreich nicht mehr als Winterreifen und die Haftpflichtversicherung kann bei einem Unfall aussteigen“, so Peschek. Vorsicht ist auch beim Kauf von gebrauchten Reifen oder bei Internetbestellungen geboten. Während bei Gebrauchtreifen leicht eine Beschädigung übersehen werden kann, wird bei Online-Angeboten das Alter der Reifen nicht angegeben. Hat das Fahrzeug darüber hinaus Reifendrucksensoren, die in den Felgen verbaut sind, sollte man sicherstellen, dass auch die Felgen der Winterreifen über entsprechende Sensoren verfügen.

Sicherheit durch Wintercheck
Wer sein Auto zum Reifenwechsel in die Werkstatt stellt, sollte es gleichzeitig einem Wintercheck unterziehen lassen. Dabei werden alle Flüssigkeitsstände hinsichtlich der herankommenden kalten Jahreszeit kontrolliert und gegebenenfalls wieder auf das Maximum aufgefüllt. Neben dem Zustand der Batterie werden auch alle Beleuchtungen und die Scheibenwischer überprüft. Kerbl vom ÖAMTC: "Altersschwache Batterien sind die häufigste Pannenursache. Ist die Batterie also älter als vier Jahre oder nur im Kurzstreckenbetrieb im Einsatz, sollte in jedem Fall noch vor der kalten Jahreszeit ein Check durchgeführt werden. Aber auch die Frostsicherheit von Scheibenwaschanlage und Kühlsystem sollte jetzt unbedingt überprüft werden."

Winterreifen gibt es auch für Zweiräder
Winterreifen sind auch für Zweiräder erhältlich – beispielsweise für Mopeds, aber auch für Fahrräder. "Wer im Winter mit einem Moped in der Stadt unterwegs ist oder sich auch in der kalten Jahreszeit sportlich mit dem Rad bewegen möchte, sollte im Sinne der Sicherheit auch über die Anschaffung von Winterreifen nachdenken. Durch die Gummimischung und das Profil haben diese definitiv Vorteile gegenüber normalen Reifen", so ÖAMTC-Techniker Steffan Kerbl.

Strafen
Wer trotz allem bei winterlichen Fahrbahnbedingungen ohne Winterreifen fährt, riskiert eine Strafe von 60 Euro. Werden andere Verkehrsteilnehmer gefährdet, drohen theoretisch sogar bis zu 5.000 Euro Strafe.

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