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Škoda Elroq beim Super-Test-Sommer
Thomas Weber

Kenne deine Assistenten

Thomas Weber ist verliebt. Ein Wochenende im kompakten Elektro-SUV hat dafür vollkommen gereicht.

Leser Tomas Weber

Vorweg gesagt, ich habe mich verliebt. Drei Tage im Elroq haben auch alle Zweifel, ob ein Elektroauto in unser Fahr- und Lebensprofil passen könnte, komplett vertrieben.

Wunderbares Matrix-LED-Licht

Die Sitze wirken beim Erstkontakt etwas hart, aber man gewöhnt sich schnell an sie und auf der über 600 Kilometer langen Sonntagsrunde haben wir uns sehr wohl gefühlt. Der Wendekreis des Elroq ist bemerkenswert klein. Wo ich mit meinem Privatfahrzeug keine Chance habe, ohne zu reversieren aus der Garage zu fahren, ist es mir beim Elroq meist in einem Zug gelungen. Sehr hilfreich ist dabei das Kamerasystem und die auch im Head-up-Display angezeigten Rund-um-Distanzwarnungen. Ein Assistent, den man auf keinen Fall missen möchte, ist das wunderbare Matrix-LED-Licht. Abstandstempomat, Verkehrszeichenerkennung und Spurfolgeassistent gestalten das Fahren im Stop and Go der Stadt und auf langen Überlandetappen angenehmer. Mit der Kolonne mitschwimmen, hinter dem Vordermann zum Stillstandkommen und auch wieder Anfahren, all das entlastet einen. Für ein Nickerchen am Steuer ist es noch zu früh. Denn unsere Beschilderungen sind für die elektronischen Helferlein nicht immer eindeutig genug. Ein 50er der Autobahnabfahrt wird schnell auch auf der Autobahn beachtet. Geschwindigkeitsbegrenzungen quer über eine geteilte Autobahn können zu Fehlinterpretationen führen und was der Elroq gar nicht mag, sind Ortsende links und Ortsanfang rechts der Straße, da wird immer wieder der Ortsanfang ignoriert. Wer seine Assistenten kennt, kann frühzeitig darauf reagieren.

Im Intro zum Super-Test-Sommer 2025 finden sich alle Links zu allen Testwagen.

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