Familie auf E-Abwegen | 21.09.2026
Opel Grandland Electric beim Super-Test-Sommer
Leser Bernhard Rixinger und seine Liebsten konnten erstmals elektrisch und mit einem SUV unterwegs sein.
Bernhard Rixinger
Wow, ist der groß, war der erste Gedanke, als ich den Opel Grandland abgeholt habe. Da sich in der Autoindustrie seit meinem Astra J Sports Tourer einiges getan hat, habe ich mich auf den Autotest gefreut. Assistenzsysteme, Infotainment, SUV und vollelektrisches Fahren wollten meine Familie und ich live erleben.
Allrad mit reichlich Leistung
Der Grandland sieht echt schick aus in dem Spektrum Blau und dem schwarz lackierten Dach, samt Panorama- und Schiebedach, sowie stark getönten Scheiben. Die beleuchteten Leisten hinten und vorne mit beleuchtetem Logo lassen ihn modern wirken. Durch das eckige Design wirkt er wie ein richtiger Geländewagen. Er hat normale Türgriffe, innen findet man sich nach kurzer Zeit zurecht. Für das Wichtigste gibt es richtige Tasten, der Rest lässt sich über das dem Fahrer zugeneigte Display erledigen. An das vollelektrische Fahren habe ich mich schneller gewöhnt als gedacht. Die zwei Motoren (Allrad) haben genug Leistung, das große Auto mit den 20-Zoll-Reifen auch bergauf zu beschleunigen. Mit den Fahrmodi kann man die Leistung gut dosieren, die Rekuperation lässt sich in drei Stufen einstellen. Man hört immer Negatives über den Geschwindigkeitswarner: Ich habe ihn nicht einmal abgestellt, der Ton ist angenehm und nicht zu häufig. Ein paar Mal hat er die falsche gesetzliche Höchstgeschwindigkeit angezeigt. Abstandstempomat und Driving-Assistent haben auf der Autobahn gut funktioniert. Unebenheiten werden gut weggedämpft, dank der 360-Grad-Kamera und dem Spurhalteassistenten konnte ich das große SUV gut abschätzen. Geräuschdämmung, Federung, Infotainment und Scheinwerfer (LED-Matrix) haben bei Opel einen großen Schritt gemacht!
Im Intro zum Super-Test-Sommer 2026 finden sich alle Links zu allen Testwagen.














