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Innenraum

Wer im Glashaus sitzt, will nicht mehr mit Steinen werfen: Auch den schärfsten Kritikern am Design des C4 sagte das luftige Raumgefühl zu, das die großzügigen Glasflächen aufkommen lassen. Das gläserne (ärgerlicherweise nicht zu öffnende) Dach trägt dazu seinen Teil bei. Durch die Coupé-haft tiefe Sitzposition fühlt man sich umgekehrt auch nicht zu sehr den Blicken der VerkehrsteilnehmerInnen ausgesetzt.

Und dazu die Armaturenlandschaft, die sich in karger Schönheit vor dem Fahrer ausbreitet: SciFi anno 1977, nur besser, denn heutzutage - Fortschritt sei Dank - funktioniert das alles auch klaglos. Citroen-avangardistisch das Lenkrad, die Speichen zitieren in ihrem Winkel das Citroen-Markensymbol (ein netter Touch), allerlei Tasten und Knöpfe sind auf der Prallplatte gruppiert; dieser Innenteil bleibt unbeweglich. Und leider auch so gut wie unbeleuchtet.

Mit Chrom-Akzenten heischen die Schaltwippen der Tiptronic nach Aufmerksamkeit. Der (bei Sonnenlicht nicht immer klaglos sichtbare) LCD-Tacho setzt dem Ensemble eine bernsteinfarbene Sonnenkrone auf. Für andere relevante Informationen, z.B. wie schnell man gerade fährt, wende man den Blick in Richtung der Fahrzeugmitte.

Es gibt Fahrer, den Verfasser eingeschlossen, die die Instrumente lieber vor ihrer Nase hätten, aber man gewöhnt sich auch an diese Anordnung. In ihrer Schlichtheit erinnert die Master-Anzeige an eine Badezimmerwaage. Das ist aber auch der einzige stilistische Ausrutscher im C4-Cockpit.

Schwarz, wohin man blickt, angenehme Materialien, die Mittelkonsole mit poliertem Metall hervorgehoben, chromglänzend der Schaltknüppel für das automatisierte Sechsgang-Getriebe - optisch und haptisch alles tadellos. Olfaktorisch wird man von Parfumwolken aus dem eingebauten Duftspender umschmeichelt bzw., je nach Disposition, belästigt. Man kann die Giftgas-Phiole aber auch aus dem Systemkreislauf entfernen. Danke, Citroen!

Ein zentraler Bildschirm führt FahrerIn in die Tiefen der Menüs und Untermenüs zur Konfiguration der Bordsysteme: Klimatisieren, navigieren, telefonieren, schlicht und einfach Radio hören. Abdrehen kann man das ganze Kino bei Bedarf auch; dann weiß man halt nicht mehr, wie spät es ist.

Sportiv anmutende, aber nicht knallharte Sitze, Pedalerie aus poliertem Metall – ja, der C4 Coupé mutet wirklich an wie ein Show-Car, auch was den offenbar nie im Echtbetrieb getesteten Getränkehalter betrifft. Nur verschließbare Behältnisse mitführen, wir haben Sie gewarnt! Ein paar Ablagen mehr wünscht man sich ebenfalls recht bald, Futurismus hin oder her.

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