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Rally Zelezniki: Bericht AARC
Foto: Werner Schneider

Nervenkrieg noch vor dem Start

Nervenkrieg noch vor dem Start der AARC-Rally Zelezniki bei Thomas Regner und Tibor Érdi!

Thomas Regner wusste bis kurz vor dem Start nicht, ob er starten kann, weil sein neues Lenkgetriebe nicht richtig funktionierte und Érdis Start stand ebenfalls noch kurz vor dem Start in Frage, weil ein Techniker seine Sicherheitsgurte für nicht in Ordnung befand.

Regners Start war dann letztendlich durch den grandiosen Einsatz seine Chefmechanikers Stefan Kellner möglich und auch Érdis Problem mit den Gurten konnte positiv gelöst werden.

AARC-2WD:
Das Ziel von Thomas Regner / Nadine Kellner mit einem zweiten Podestplatz die Führung in der AARC-Zwischenwertung zu übernehmen konnte zwar nicht ganz erreicht werden, da die beiden Tschechen Tomas Vecerka/Martin Zigler sich diese Platzierung hinter den ungarischen Siegern des AARC János Szilagyi/Péter Horvárth aus Ungarn sicherten.

Mit dem 3. Podiumsplatz nahmen die beiden Österreicher aber sehr wichtige Punke mit nach Hause und sie haben sich damit auch wieder ins Rennen um den AARC- Gesamtsieg gebracht.

Szilagyi konnte durch diesen Sieg, nicht zuletzt auch dadurch, dass die Maier Brüder Max und Ben in Slowenien nicht am Start waren, wieder mit 155 Punkten die Führung im AARC übernehmen und die Maiers wurden dadurch auf den 5. Platz mit 131 Punkten durchgereicht.

Regner/Kellner befinden sich nun mit 152 Punkten nur knapp hinter Szilagyi am zweiten Platz und die Tschechen Vecerka/Zigler konnten sich durch ihren 2. Platz in Zelezniki vom 6. Platz der AARC-Zwischenwertung auf den 4.Platz mit nun134 Punkten nach vorne kämpfen.

Am 3. Platz der AARC-Zwischenwertung befinden sich nun die beiden Italiener Alberto Mlakar/Cristina Delbello, die mit ihrem kleinen Peugeot 106 in Slowenien den sensationellen
4. Platz belegten und mit ihrer Leistung die Vorherrschaft der Rally4 Fahrzeuge durchbrechen konnten.

Tomás Stuksa/Ondrej Novak hatten mit ihrem Peugeot Rally4 gleich bei der ersten SP einen Ausritt, der sie über drei Minuten zurückwarf. Durch einige schnelle Zeiten gelang es den beiden sympathischen Tschechen aber sich noch bis auf den 5. Platz der Rallye nach vorne zu arbeiten.

Die Italiener Alessandro Prodorutti/Maurizio Lazzer kamen am 6. Platz ins Ziel, gewannen die Klasse C3 und befinden sich nun mit 100 Punkten am 6. Platz der AARC-Zwischenwertung gemeinsam mit Gerald Hopf, der wegen technischer Probleme das Ziel leider nicht gesehen hat.

Christian Reschenhofer/Manfred Cerny brachten ihren BMW 325i als Siebente, vor dem Opel Astra GSI Piloten Marco Crozzoli/Mattia Benedet ins Ziel und gewannen damit auch die Klassenwertung C6 vor den beiden Italienern.

Die ersten fünf Teams der AARC sind nun noch näher zusammengerückt, was die Spannung für die zweite Hälfte der AARC-Saison noch größer werden lässt.

AART-4WD:
Die Allrad Klasse war diesmal mit nur 2 Teams sehr schwach besetzt.

Die Ungarn Tibor Erdi Jr./István Kerék gewannen die AART mit ihrem Ford Sierra Cosworth mit nur 12,7 Sekunden Vorsprung vor ihren Landsleuten Dániel Fischer/ Zoltan Buna auf ihrem Mitsubishi Lancer EVO IX.

Erdi/Kerék (139 Pkt.) haben nun Steinbock/Bachmayer (125 Pkt.), die in Slowenien nicht am Start waren die AART-Führung abgenommen, am dritten Platz der Zwischenwertung befinden sich Friedl/Aigner (78 Pkt.) und am 4. Platz nur knapp dahinter Fischer/Buna (77,5 Pkt.)

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