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Innenraum

In Sachen Raumaufteilung hat der Scénic auch nach Jahren noch nichts von seiner Konkurrenfähigkeit verloren. Zwar gibt es in diesem Segment immer mehr Mitstreiter, wenn es drauf ankommt, braucht der Minivan den Vergleich aber nicht zu scheuen.

Über das Platzangebot für Fahrer und Beifahrer braucht kein Wort verloren zu werden, luftig geht es auch in der zweiten Reihe zu. Drei Einzelsitze bieten größtmöglichen Komfort, so manche Mittelklasse-Limousine würde sich über die Bein- und Kopffreiheit des Scénic freuen.

Die drei Sitze sind zudem in der Länge verschiebbar, ein noch größeres Kofferraumvolumen ist so mit wenigen Handgriffen möglich. Sollte noch mehr Platz nötig sein, lassen sich die Rückenlehnen um- und die Sitze nach vorne klappen.

Wer dem Franzosen das maximale Ladevolumen abverlangen möchte, der kann die drei Sitze mit wenig Aufwand auch gänzlich ausbauen. Der Kofferraum fasst somit zwischen 480 und stattlichen 1.840 Litern.

Zusätzliche Staufächer sind im Fahrzeug-Boden untergebracht, sowohl vorne als auch im Fond, Dinge wie das Verbandspaket lassen sich dort gut verstauen. In der mittels Rollo verschließbaren und gekühlten Mittelkonsole finden selbst große Getränke-Flaschen Platz, die Autobahn-Jause für die ganze Familie ist dort auch gut aufgehoben.

Auf den täglichen Krims-Krams hat man indes leider etwas vergessen, Handy & Co würden sich über gut erreichbare und offene Ablagemöglichkeiten freuen.

Das überarbeitete Navigations-System lässt sich ebenso wie die wichtigsten Einstellungen des Fahrzeuges mittel Mini-Joystick hervorragend bedienen, einzig das Display könnte etwas besser ablesbar sein.

Passive Sicherheit ist für einen Renault Ehrensache, der NCAP-Crashtest hat dies mit fünf Sternen für den Scenic eindrucksvoll bestätigt. Sechs Airbags, Drei-Punkte-Gurte und Kopfstützen auf allen Sitzplätzen sowie das ISOFIX-Kindersitzbefestigungs-System verstehen sich somit von selbst.

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