AUTOWELT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Innenraum

Überraschungen bleiben zunächst aus, wenn man das erste Mal im A4 Avant Platz nimmt. Nichts, was mich nicht auch schon von der Limousine kennen würde.

Nicht, dass wir zu verwöhnt wären um auf Stoffsitzen Platz zu nehmen, doch der noch dazu aufpreispflichtige Stoffbezug der Sitzmöbel ("Arkana-Normalsitz" um 182,74 Euro) erwies sich in der Praxis als unpraktisch, weil besonders schmutzempfindlich. Auf Fusseln und Fasern übte er eine magnetische Anziehungskraft aus. Sie tragen gerne Wollpullover? – Greifen Sie zur Lederausstattung!

Das war die größte Kritik am Innenraum des Audi A4, die aus dem Kreis der Redaktion zu hören war. (Offenbar tragen wir alle gerne Wollpullover.) Ansonsten gibt es an Ergonomie und Verarbeitung nichts zu mäkeln. Audi wird seinem Renomee auch mit diesem FahrerInnen-Arbeitsplatz gerecht.

Einige Materialien wirken etwas "basic", wie etwa die Kunststoff-Einsätze an den Lenkradspeichen und in der Mittelkonsole. Dieses machte aber, wie auch der Wählhebel des Multitronic-Getriebes, dank Lederbezug den Händen Freude. Für den noblen Touch im hellgrauen A4-Interieur sorgten Dekoreinlagen in Laurelholz.

Es gibt, dank Aufpreis, ein ausreichendes Angebot an Ablagefläche, auch die Getränkehalter sind – man merkt Audis Amerika-Erfahrung – kompetent. Auf der Mittelkonsole sind außerdem die Knöpfe und Regler des MMI (Multi Media Interface) untergebracht; die Benutzerführung ist halbwegs intuitiv, dazu schaut das ganze Ensemble auch recht beeindruckend aus.

Dass man dafür stolze 3.679,34 Euro auf den Tisch des Audi-Händlers blättern muss - übrigens der mit Abstand teuerste Aufpreisposten unseres Testwagens - steht auf einem anderen Blatt.

Die Kopffreiheit in Reihe zwei war tadellos, für die Beine ist dagegen nicht übermäßig viel Platz vorhanden - vor allem bei größeren Fahrern. Umso mehr Platz bietet der Kofferraum: von 490 auf maximal 1.430 Liter lässt er sich erweitern, keine Ladekante stellt sich als Hindernis in den Weg. Um den Laderaum im Vergleich zum Vorgänger zu vergrößern, wuchs der A4 Avant übrigens stolze 12 Zentimeter in der Länge.

Das (Aufpreis-)Schienensystem samt Fixierset hilft bei der Organisation und Verzurrung der Lasten, ein unverzichtbares Extra für akzeptable 242,35 Euro, wie wir meinen.

News aus anderen Motorline-Channels:

Audi A4 Avant 2,0 TDI Multitronic - im Test

- special features -

Weitere Artikel:

Super-Test-Sommer 2025 von AUTO BILD Österreich

Werden Sie Testfahrer für ein Sommer-Weekend!

Sechs Testautos stehen bei dieser Fahraktion für die Leser der bekannten Automobilzeitschrit bereit: Erleben Sie ein Wochenende lang eine der Autoneuheiten und berichten Sie darüber in Bild und Text!

Wie innovative Komponenten die Fahrzeugdynamik revolutionieren

Moderne Antriebstechnik im Wandel

Die Automobilindustrie erlebt derzeit eine technische Revolution, die weit über Elektromobilität hinausgeht. Während sich die Aufmerksamkeit oft auf Batterien und Elektromotoren richtet, vollziehen sich im Bereich der mechanischen Kraftübertragung ebenso bemerkenswerte Entwicklungen.

Do-it-yourself-Wartungen und -Reparaturen

Die perfekte Heim-Werkstatt für Motorrad- und Autoliebhaber

Für viele Motorrad- und Autoliebhaber ist eine eigene Heim-Werkstatt die Idealvorstellung. Zwischen Werkzeugschrank, Hebebühne und Schrauberhocker soll ein Bereich entstehen, in dem Wartungen, Reparaturen und Umbauten in Ruhe durchgeführt werden können.

Elektrische Souveränität: Was moderne Elektroautos heute leisten

Elektroautos und was sie können

Elektroautos markieren einen Wendepunkt der Mobilität. Der elektrische Antrieb arbeitet präzise, leise und effizient, die Fahrzeuge integrieren sich in digitale Ökosysteme und in das Stromnetz.

Wie Gutachter nicht nur beim Geld sparen helfen

Was tun, wenn’s kracht?

Ein Verkehrsunfall bringt mehr als nur Blechschäden mit sich. Unsicherheit, der Stress der Regulierung und das Risiko, finanzielle Einbußen zu erleiden, sind meist mit an Bord. Hier kommen unabhängige Kfz-Gutachter ins Spiel.