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Fahren & Tanken

Im Vorgänger-Modell des Accord hielt erstmals auch ein Turbodiesel-Aggregat Einzug, die Japaner ließen sich bekanntlich sehr lange Zeit mit dem ersten Selbstzünder. Das Warten hat sich aber gelohnt, das Triebwerk bekam von der Fachpresse auf Anhieb viel Lob.

Die neue Accord-Generation wartet mit einem leicht überarbeiteten Dieselmotor auf, 150 statt 140 PS stehen nun im Datenblatt. In der Praxis fällt der Unterschied kaum ins Gewicht, in 9,8 Sekunden ist jedenfalls Tempo 100 km/h erreicht. Die 212 km/h Höchstgeschwindigkeit sind hierzulande ohnedies nur theoretischer Natur, wichtiger ist da schon der Spritverbrauch.

Und der kann sich durchaus sehen lassen, wer das Gaspedal nicht übermäßig strapaziert, kommt mit rund 6,5 Litern über die Runden, wer den Accord häufig flott bewegt, muss einen Liter mehr einkalkulieren.

Über verbrauchsreduzierende Maßnahmen kann man geteilter Ansicht sein, im Falle des Accord kommt eine Schaltpunktanzeige zum Einsatz. Nun gibt sich der Japaner bereits von Haus aus dem Motto „Gleiten statt Hetzen“ hin, diese Anzeige sorgt dafür, dass man noch effektiver unterwegs ist.

Grüne Pfeile mahnen zum Schalten in den nächsthöheren Gang, nicht nervig, aber dennoch präsent. Und man lässt sich gerne dazu animieren, früher zu schalten, vor allem, wenn man mit einem Auge den Bordcomputer im Blickfeld hat.

Dank des Drehmoments von 350 Nm ist bereits bei niedrigen Drehzahlen die volle Power vorhanden, flottes Vorankommen ist daher kein Widerspruch zum niedrigen Verbrauch. Beeindruckend ist die Laufruhe des Selbstzünders, erfreulicherweise ist auch das bei Motoren der ersten Generation deutlich zu vernehmende Summen Schnee von gestern.

Auf Wunsch und gegen gutes Geld wird der neue Accord auch mit elektronischen Helferlein vollgepackt, von einem Spurhalte-Assistenten über ein Kollisionswarnsystem bis hin zu einem radargesteuerten Abstandstempomaten reicht das Angebot.

Wir sind von diesen Systemen nicht restlos überzeugt, ob viele Leute 2.626,- Euro dafür bezahlen, bleibt abzuwarten. Für fast genau das gleiche Geld gibt es übrigens auch ein DVD-Navigationssystem samt Rückfahrkamera.

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