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Innenraum

An Passagierraum bietet der Grandtour keinerlei Vorteil gegenüber dem fünftürigen Clio. Wie bei den meisten Kleinwagen gilt daher: Vorne reist es sich sehr bequem, hinten leidlich kommod, wenn nicht gerade drei Erwachsene die Rückbank bevölkern.

Der Kofferraum ist im Vergleich zu den beiden einzigen echten Konkurrenten Skoda Fabia und Peugeot 207 SW zwar kleiner geraten (zumindest in der maximalen Ausbaustufe), praktisch und gut nutzbar ist er dennoch. So beträgt seine Mindestbreite über einen Meter und die Ladekante liegt unter 60 Zentimetern Höhe.

Die hintere Sitzbank lässt sich handelsüblich im Verhältnis von 2:1 geteilt vorklappen, allerdings muss man Sitzflächen und Lehnen in zwei Arbeitsschritten motivieren. Vorteil: eine Steckverbindung gelöst, und die Sitzflächenteile lassen sich komplett entfernen.

Weitere Pluspunkte: Die Kopfstützen bleiben beim Lehnen-Vorklappen dran und die Laderaumabdeckung verschwindet im Kellerfach.

Zwar kommt im Clio-Innenraum mehrheitlich Kunststoff zum Einsatz, der präsentiert sich aber fein geriffelt und fühlt sich gut an. Chromsatinierte Applikationen vertreiben den letzten Rest von Billig-Geruch.

Zu den Bedienungsfreundlichsten gehört der Clio aber nicht: Manche Knöpfchen sind allzu klein, die überladenen Lenkstockhebel wirken wie kurz geratene Stummelfinger. Die Miniatur-Türablagen werden immerhin vom großen Handschuhfach kompensiert.

Löblich: Sechs Airbags sind in der Ausstattung „Dynamique“ serienmäßig, im Basismodell sind es immerhin vier.

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