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Toyota Yaris TS 1,8 Dual VVT-i – im Test

Innenraum

Das Interieur ist immer noch ganz Yaris, also der Alltagstauglichkeit und dem Nutzwert verpflichtet. Deshalb fangen wird beim Heck an: Dort gibt es dank dem Easy-Flat-System der Rückbank eine Menge Stauraum zu füllen.

Die Rücksitze falten sich bei Bedarf flach zusammen, somit ergibt sich eine großzügige ebene Ladefläche. Dachhoch beträgt der Stauraum bis zu 1.183 Liter.

Im Kofferraumboden ist noch ein Staufach mit 50 Liter Fassungsvermögen versteckt. Merke: Sport muss nicht unpraktisch sein!

Etwas sehr auf der strapazierfähigen Seite ist die Materialwahl im Innenraum ausgefallen. Das beginnt bei der Auskleidung des besprochenen Kofferraumes (und macht dort ja auch Sinn), setzt sich bei den wenig inspirierenden Sitzbezügen fort und kulminiert in der Plastiklandschaft des Cockpits.

Ähnlich wie beim bereits an anderer Stelle besprochenen Auris fiel das redaktionsinterne Urteil über die Materialanmutung der Armaturenlandschaft des Yaris nur mittelprächtig aus. Die Verarbeitungsqualität passt, aber die Oberflächen greifen sich nicht besonders angenehm an. Schade!

Die Analog-Instrumente sind zentral angeordnet, dabei sind einige der digitalen Hilfsanzeigen (Bordcomputer) gar weit nach rechts gerutscht. Die Mittelkonsole mit den drei Drehknöpfen und dem orange leuchtenden „magischen Auge“ der Klima-Regelung sind wiederum ein netter Touch. Apropos Touch: Die Blindtasten für die Aufpreis-Navigation drängeln sich zentral ins Blickfeld.

Ablagefläche findet sich in den Türen und im riesigen, zweigeteilten Handschuhfach. Das Platzangebot ist auch in Reihe 2 prima, weil sich die Rückbank nämlich verschieben lässt. Wenn einmal weniger Gepäck an Bord ist, kann man sich’s also auch im Fond bequem machen. Die Kopffreiheit ist ebenfalls 1A, die Sitzposition insgesamt angenehm aufrecht.

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