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Dodge Journey R/T 2,0 CRD - im Test

Innenraum

Bei diesen Außenmaßen hat man es auch im Innenraum luftig. Da großteils mit dem Lineal designt wurde, drückt keine abfallende Dachlinie den Hinterbänklern aufs Haupt. Die haben es auch in Sachen Breite so kommod wie die vorne Sitzenden.

Beim Fünfsitzer ist der Kofferraum vorderhand nicht größer als beim 7-Sitzer, nimmt man aber den Ladebodendeckel ab, offenbart sich ein ansehnliches Kellerabteil. Dennoch: Absolut gesehen ist der Laderaum mit 483-1562 Litern kompakt geraten. Noch dazu muss man das Gepäck über eine gewaltige 76-Zentimeter-Kante wuchten.

Obwohl der Journey optisch so gar nicht in die brave Van-Riege passt, bei Variabilität, Ablagen-Größe und Staufächer-Reichtum zeigt er sich der Kollegenschaft ebenbürtig. Die Fond-Bank lässt sich geteilt verschieben und umlegen, deren Lehnen sind neigungsverstellbar und die Schenkelauflagen kann man zum Unterbringen hoher Gegenstände nach oben klappen.

Unter dem Beifahrersitz und im Fond-Fußraum finden sich großzügige Stauräume, ebenso in den Türen und zwischen den Vordersitzen. Vom zweistöckigen Handschuhfach ganz zu schweigen.

Kein Plus für Kids: Isofix ist zwar an Bord, aber die starr vorgeneigten hinteren Kopfstützen gehen gerne mit der Lehne des Kindersitzes in den Clinch.

Die Armaturen sind übersichtlich, die Knöpfchen groß (abgesehen vom joystick-artigen Navi-Hauptknopf), doch einige davon sind in der Mittelkonsole zu weit unten angebracht. Dafür passen Verarbeitung und Materialqualität.

Eine gefühlte Ewigkeit dauert es, bis die Rückfahrkamera nach dem Motorstart ein Bild zeigt. Angesichts der schlechten Rück-Sicht auf tiefer liegende Verkehrsteilnehmer lohnt sich das Warten aber.

Braucht man vielleicht nicht jeden Tag, ist trotzdem eine tolle Idee: Die 30GB-Festplatte, auf der man via USB-Anschluss alles abspeichern (und danach ansehen oder anhören) kann, was einem so einfällt.

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