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Jaguar XF 3,0D Luxury Austria Edition - im Test

Fahren & Tanken

Die augenscheinlich bescheidenste Diesel-Variante ist mit 211 PS alles andere als untermotorisiert. Zwar ist sie mit 450 Nm Drehmoment auch die zugkraftschwächste (bei 240 PS stehen 500 Nm, bei 275 PS gar 600 Nm an), dennoch agiert der flüsterleise V6 beeindruckend souverän.

Kraft ist in jedem Drehzahlbereich vorhanden, laut wird der Motor nie – abgesehen von einem kernigen Knurren in obersten Touren-Regionen. 8,1 Sekunden für den Sprint aus dem Stand auf 100 km/h sowie höchst theoretische 240 km/h Spitze sprechen diesbezüglich für sich. Vibrationen kennt er ebenso wenig, dafür jede Menge Drehfreude und Laufkultur.

Der Automatik-Drehregler benötigt zwar eine Denksekunde, bevor er aus der Tiefe der Mittelkonsole emporsteigt, in Fahrt schaltet die Automatik aber gleichermaßen schnell wie sanft. Dank gut platzierter Schaltwippen hinter dem Volant kann man Gangwechsel auf Wunsch auch selbst beeinflussen.

Das Fahrwerk zeigt sich ebenbürtig. Zwar spürt man Querfugen ganz zart, aber unterm Strich gibt es keinen Grund zur Beschwerde. Geht man Kurven zügig an, verhält sich der Jaguar streichelweich transparent. Sprich: leichtes Untersteuern, keinerlei bösartige Heck-Schwenkereien. Das DSC greift so bestimmt wie nötig, aber so sanft wie möglich ein.

Die Bremsen sind hervorragend. Sowohl, was die maximale Wirksamkeit, als auch, was deren Dosierbarkeit angeht. Die Lenkung wirkt hingegen um die Mittellage etwas kippelig. Das ist aber wohl der Preis, den man für die gebotene Leichtgängigkeit zahlen muss.

Beim Verbrauch gibt sich der sanfteste Jaguar keine Blöße: 6,8 Liter werden im Mittel versprochen, mit Siebener-Werten schnurrt man locker durch die Welt. Wer die Stahlkatze springen sehen will (und das tut sie ja durchaus gern), muss und wird sich naturgemäß auf höhere Verbräuche einstellen.

Resümee und Testurteil finden Sie hier



Weitere Testdetails:

Einleitung

Innenraum

Testurteil

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