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Mercedes TE 350 CDI 4matic - im Test

Fahren & Tanken

Beim Test der Mercedes E-Klasse Limousine hatten wir den 250 CDI Motor unter der Haube. Beim T-Modell haben wir uns nun für den Top-Diesel, den 350 CDI entschieden.

Sechs Zylinder, drei Liter Hubraum und 231 PS sorgen für Kraft in allen Lebenslagen, 540 Nm Drehmoment bereits ab 1.600 U/min. sind für kraftvollen Vortrieb zuständig.

Die Siebengang-Automatik macht ihre Sache gut, wenngleich sie mit modernen Achtgang-Getrieben nicht mehr ganz mithalten kann. Nach 7,5 Sekunden ist Tempo 100 km/h erreicht, erst bei 235 km/h endet der Vortrieb.

Der 4matic-Antrieb erweist sich klarerweise vor allem im Winter als gute Investition. Aber nicht nur zur kalten Jahreszeit sind vier angetriebene Räder von Vorteil, auch bei Nässe profitiert man davon.

Das Fahrverhalten überrascht nicht wirklich, traditionell ist eine E-Klasse – ob als Limousine oder Kombi – dem Komfort verpflichtet; so auch das aktuelle T-Modell. Unebenheiten werden gefiltert, das Geräuschniveau ist sehr niedrig.

Wer's noch sanfter mag, der kann zur Airmatic-Luftfederung für 1.515,- Euro greifen, etwas sportlicher wird’s mit dem Direct-Control-Fahrwerk für 565,- Euro, das auch in unserem Testwagen verbaut war.

Im Vergleich zu Sportfahrwerken der Konkurrenz zeigt sich die Abstimmung aber immer noch komfortbetont, was zum Teil aber auch auf die 17-Zoll Standardbereifung zurückzuführen ist. Mit 18- oder gar 19-Zöllern schaut die Sache dann etwas anders aus.

Man hat jedenfalls das Gefühl, dass man mit diesem Auto auch 3.000 Kilometer am Stück fahren könnte. Und sollte man dann irgendwann müde werden, sorgt der serienmäßige Attention-Assist dafür, dass man nicht auf notwendige Pausen vergisst.

Wer lange unterwegs ist, muss natürlich auch irgendwann einen Tankstopp einlegen. In Verbindung mit dem stolze 80 Liter fassenden Tank kommt man auf Basis der Werksangabe (7,7 Litern auf 100 km) über 1.000 Kilometer weit.

In der Praxis sollte man rund 1,5 Liter mehr einrechnen. Um die neun Liter sind für den riesigen Kombi samt Sechszylinder Turbodiesel und Allradantrieb dennoch alles andere als ein schlechter Wert.

Wie unser Testurteil zum Edellaster ausfällt, erfahren Sie auf der nächsten Seite!



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