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Skoda Superb Combi 4x4 TSI - im Test

Neuer Platzhirsch

Dem Skoda Superb Combi scheint der Erfolg bereits in die Wiege gelegt zu sein, feine Motoren, viel Platz und ein fairer Preis überzeugen.

Stefan.Schmudermaier@motorline.cc

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Als Skoda vor neun Jahren die erste Generation des Flaggschiffs Superb präsentierte, lief das Geschäft mit dem kleineren Octavia deutlich über den Erwartungen. Während der Octavia besonders als Combi punktete, fristete der eher biedere Superb ein Nischendasein.

Dabei hat so mancher Autofahrer schon unfreiwillige Bekanntschaft mit einem Superb-Fahrer gemacht, zählt die Limousine doch zu den Lieblings-Autos der Zivilstreifen auf Österreichs Autobahnen. Ein enormes Platzangebot hatte bereits die erste Generation, nicht umsonst wurde auch in tschechischen Regierungskreisen gern zum Superb gegriffen.

Vor zwei Jahren kam dann schließlich das neue Flaggschiff auf den Markt. Während die Qualitätsanmutung und das Raumangebot keine Wünsche offen ließen, stieß die vor allem im Heckbereich etwas biedere Optik auch auf Ablehnung. Da konnte auch die doppelte Heckklappe namens „Twindoor“ – lässt sich entweder klassisch wie ein Stufenheck oder wie ein Fließheck öffnen – nur bedingt helfen.

Seit wenigen Wochen haben die Superb-Verkäufe aber deutlichen Rückenwind bekommen, ist doch die überaus gelungene Combi-Variante in den Handel gekommen. Und der Combi ist in Summe aller Eigenschaften so gut, dass sich der VW-Konzern damit ernsthafte Konkurrenz für die anderen Marken herangezüchtet hat.

Mehr Mittelklasse-Kombi gibt’s jedenfalls nicht fürs Geld. Mit einem Basispreis von 26.580,- Euro für den 1,4 TSI mit 122 PS liegt der Superb immerhin knapp 2.000,- Euro unter einem ident motorisierten VW Passat Variant, gegenüber einem Audi A4 Avant oder einem größenmäßig durchaus vergleichbaren Audi A6 Avant ist der Unterschied noch deutlich größer.

Wer standesgemäß vorankommen möchte, der wird sich nicht unbedingt für den Basismotor entscheiden. Unser Testwagen war mit dem 1,8 TSI mit 160 PS in Kombination mit Allradantrieb ausgestattet und hat als „Elegance“-Version einen Basispreis von 35.500,- Euro.

Serienmäßig sind da bereits Annehmlichkeiten wie Klimaautomatik, elektrisch verstellbarer Fahrersitz samt Memory, 17-Zoll-Leichtmetallfelgen, Xenonscheinwerfer, Abbiegelicht, vier elektrische Fensterheber, Tempomat, sieben Airbags und zahlreiche weitere Features.

An Extras fanden sich Metallic-Lackierung, Berganfahrassistent, Heckklappe mit elektrischer Öffnungsfunktion, variabler Ladeboden, Radio samt CD-Wechsler, abgedunkelte Scheiben und Teppichfußmatten ein. Zieht man den Combi-Bonus zur Markteinführung in der Höhe von 600,- Euro ab, ergibt sich ein Gesamtpreis von äußerst fairen 36.805,- Euro.

Während Sie umblättern, haben wir schon einmal Platz genommen!



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Techn. Daten, Ausstattung, Preise

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