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Ford Mondeo 2,0 Ecoboost Powershift Traveller - im Test

Mehr Mondeo geht nicht

240 Turbo-PS, Doppelkupplung und eine Oberklasse-Ausstattung vom Feinsten. Motorline.cc testet das Topmodell des Ford Mondeo Traveller.

Stefan.Schmudermaier@motorline.cc

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Wer an die gehobene deutsche Mittelklasse denkt, der denkt wohl zumeist an Audi, BMW und Mercedes. Was die Verarbeitungsqualität betrifft, so ist der Vorsprung der Premium-Marken aber nicht mehr so groß, wie er einmal war.

Nicht etwa, dass sich Audi und Co. qualitative Ausrutscher erlauben würden, ganz im Gegenteil. Vielmehr haben die Verfolger ordentlich Gas gegeben. VW hat mit dem Passat unter jenen lange Zeit den Ton angegeben, spätestens mit dem Facelift hat der Ford Mondeo nun aber mit dem Wolfsburger Dauerbrenner gleich gezogen.

So richtig zum Tragen kommt die Optik unseres Mondeo Kombi – der in Österreich auf den Beinamen Traveller, in Deutschland auf den Namen Turnier hört – allerdings nur mit großen Felgen. 18-Zoll hat Ford im Programm und die sollten es bei den großen Radhäusern auch sein.

Überdrüber-Luxus-Ausstattung

Mit dem Facelift wurden nicht nur die Heckleuchten überarbeitet, vorne sind nun auch fesche LED-Tagfahrlichter integriert, die das gesamte Auto moderner und frischer wirken lassen. Die weiße Lackierung steht dem Kölner ebenfalls gut zu Gesicht, zumindest mit den großen Felgen kommt kein Firmenwagen-Feeling auf.

Bereits beim ersten Einsteigen ist schnell klar, hier hat sich jemand in der Ausstattungs-Liste ausgetobt, mehr Mondeo geht kaum noch. Das Ambiente ist durchaus edel, die Plastikteile größtenteils mit Softtouch-Oberfläche verfeinert.

Als „sportlich-exklusiv“ beschreibt Ford die „Titanium“-Ausstattung in der Preisliste. „Ghia“ mit schweren Holzleisten war gestern, das hier Gebotene ist absolut up to date, auch im Vergleich zur Konkurrenz.

Ein paar Beispiele gefällig? Alufelgen – allerdings lediglich in 16-Zoll – sind ebenso im Titanium-Umfang wie die zahlreichen Alu-Leisten, eine beheizbare Frontscheibe, Regensensor, beheizbare Vordersitze in Sportausführung, ein Tempomat und natürlich eine Zweizonen-Klimaautomatik sowie ein Audio-System. Etwas schade, dass Ford auch die LED-Tagfahrleuchten dem Topmodell vorbehält.

Noch Wünsche?

Wem das alles noch zu wenig ist, für den hält Ford den „Titanium S“ parat. Dort gibt’s dann 18-Zoll-Alus, Bi-Xenon-Scheinwerfer, Carbondekor, Leder-Alcantara-Polsterung und ein Sportfahrwerk.

Motorisch hat man die Qual der Wahl, nicht weniger als sieben Triebwerke stehen zur Verfügung. Vom vernünftigen 115-PS-Turbodiesel bis hin zu unserem Testwagen. Der hat den nagelneuen Eco-Boost Turbo-Benziner mit satten 240 PS unter der Haube.

Allerdings ist dieser Motor kein Sportler, wie es der 225 PS starke Mondeo ST220 im Vorgänger war. Der Zweiliter-Motor ist ein Gentleman mit sehr guten Manieren und hält sich auch akustisch dementsprechend im Hintergrund. Kein Wunder, schließlich war der ST220 zwar ein Sechszylinder, aber ein auch akustisch in Richtung Sport getrimmter.

Ob der Verbrauch des neuen Motors ebenso zurückhaltend ist, was es selbst beim Topmodell noch für interessante Extras gibt und wieviel Ford unterm Strich dafür haben möchte, lesen Sie auf Seite 2!


Weitere Testdetails:


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Technische Daten

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