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I can dance

Was Phil Collins mit Genesis nicht fertig brachte, schafft das gleichnamige koreanische 303-PS-Sportcoupé spielend. Wir bitten zum Tanz.

Rainer.Behounek@motorline.cc

Nicht nur das 303 PS starke Modell, der komplette Konzern tanzt – und das auf immer mehr Hochzeiten.

Zusammen mit der Schwestermarke Kia ist Hyundai auf dem aufsteigenden Ast, die Koreaner belegen mittlerweile Platz vier im internationalen Ranking der größten Autobauer hinter General Motors, VW und Toyota.

Und das zu Recht, das Preis/Leistungsverhältnis stimmt wie kaum bei einer anderen Marke. Schon längst sucht man vergeblich nach dem Billig-Image vom Start in den 90ern, Hyundai ist im 21. Jahrhundert angekommen.

Dank mutigem Design, guter Verarbeitung und Modellen für jedes Börserl - vom 8.000 Euro günstigen i10 bis zum 50.000 Euro teuren ix55 - ist das auch kein Wunder.

Hyundai kennt den Sport

Im Sportcoupésektor schwingt Hyundai ebenfalls schon länger das Tanzbein, wenngleich auch bisher eher mit der grazilen Haltung einer Speisemorchel.

Das S-Coupé, von 1989-1996 gebaut, hatte mit einem Sportcoupé einzig die durchsichtigen Fenster gemein. Das Hyundai Coupé oder Tiburon, wie es hierzulande heißt, und das es seit 1996 gibt, war da schon ernstzunehmender. Mit maximal 173 PS aus einem 2,7-Liter V6 schaffte es 220 km/h Spitze.

Eine neue Zeit ist angebrochen, Hyundai spielt nun auch in der Oberliga. Da muss natürlich eine herzeigbare Speerspitze her und die heißt in dem Fall Genesis Coupé. Als Coupé-Basismodell dient nun der neue Veloster, ein Test folgt demnächst.

Das neue Genesis Coupé wartet bereits auf dem Datenblatt mit allen Eigenschaften auf, die es zu einem glaubwürdigen Gegner für jeden Audi TTS oder Nissan 350Z macht.

Keine Konkurrenz

3.8-Liter V6-Frontmotor, Heckantrieb, Sperrdifferential, 6-Gang-Automatikgetriebe mit Schaltwippen, 303 PS und 361 Nm. Der Preis für das Spaßpaket? Raten Sie nicht, glauben sie uns, Sie liegen darüber.

Wo andere bei 50 – 60.000 Euro anfangen, startet das Genesis Coupé bei 39.990… und endet bei 39.990 Euro. Leder, Tempomat, Sitzheizung, Infinity-Soundsystem, schlüsselloser Zugang, alles Serie. Einzig das elektrische Hub-/Schiebe-Glasdach kostet 890 Euro Aufpreis.

Die 2.0 Turbo Version mit 213 PS startet nebenbei bemerkt bei 34.990 Euro.

213 PS sind aber nicht 303 PS, schon gar nicht, wenn sie aus einem V6 gefeuert werden, also rein in die passgenauen Sportsitze und Startknopf drücken. In sechs Sekunden bringt einen das Genesis Coupé ans Landstraßentempolimit, in 22,9 Sekunden auf Tempo 200. Bei 240 km/h ist Schluss. (in Österreich mit wahrscheinlich dann so ziemlich allem)

Wie groß der Fahrspaß ist und wie es um die Trinksitten des Koreaners bestellt ist, lesen Sie auf der nächsten Seite!

Weitere Testdetails:

Technische Daten

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Testurteil Testurteil Seite 2 Seite 2

Hyundai Genesis 3.8 V6 Automatik – im Test

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