AUTOWELT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Inhalt

Hyundai i30 CW 1,6 CRDi Europeplus - im Test

Alte Welt, ganz neu

Hyundai verpasste seinem Kompaktklasse-Modell i30 ein Facelift plus ein paar Sondermodelle. Wir testen den Kombi CW als „Europeplus“.

Georg.Koman@motorline.cc

Hier geht's zu den Bildern

„CW“ steht bei Hyundai nicht nur für „Kombi“, sondern namentlich für Crossover Wagon, obwohl der CW ja eigentlich kein Crossover ist – womit ja ein klassenübergreifender Formen-Mix bezeichnet wird –, sondern ein ganz normaler Kombi der Kompaktklasse. Und dieser wurde nunmehr facegeliftet.

Das Facelift erfolgte auf modern-koreanische Art: cool, unaufgeregt, nicht effektheischend. Sondern, dort wo es nötig war, um wieder up-to-date zu sein.

Der Kühlergrill erhielt ein „hexagonales“ Design, und wirkt dadurch dynamischer, die Hauptscheinwerfer sind schwarz hinterlegt, die Nebelscheinwerfer nunmehr rund.

Sonst tat sich nicht viel. Aber wozu auch? Der i30 CW hatte nie den Anspruch, ein Modetier zu sein, er war und ist ein vernünftiges, praktisches, aber durchaus auch fesches Auto.

Viel Platz für fünf Personen plus Gepäck

Außen misst er solide 4,50 Meter, innen finden fünf Personen aufgrund des 2,70 Meter langen Radstandes und der generösen Höhe inklusive serienmäßiger Dachreling von 1,52 Metern recht kommod Platz – und zwar vorne wie hinten.

Der Laderaum von 415 bis 1.395 Litern erzielt keinen Spitzenwert, was an der vergleichsweise wuchtigen hinteren Einzelradaufhängung liegt, ist aber gut via breiter Heckklappe beladbar.

Die Sitze sind straff und recht groß, auch die Kopfstützen lassen sich selbst für männliche Sitzriesen weit genug herausziehen. Die 2:1-Teilung der hinteren Fondlehnen liegt auf der Hand.

Weniger eindeutig, aber umso angenehmer ist die Tatsache, dass man die Sitzflächen beim Lehnen-Umklappen nicht extra hochstellen muss, um dennoch eine fast ebene Fläche zu erzielen. Die Verarbeitungsqualität ist gewohnt solide, die eingesetzten Materialien sind nicht vom Feinsten, aber zweckmäßig und robust.

Fünf Motorvarianten

Beim i30 CW gibt es fünf Motorisierungen: zwei Benziner (105 und 115 PS) sowie drei Diesel (90, 115 und 128 PS). Mit (Viergang-)Automatik sind drei Modelle erhältlich, der stärkste Benziner und die beiden stärkeren Diesel.

In Sachen Ausstattung gibt es die Varianten „Cool“ und „Comfort“, aber auch die Sondermodelle „Life“ und „Europeplus“. „Cool“ ist bereits gut ausgestattet – mit ESP, sechs Airbags, Isofix, Klimaanlage, Fernbedien-Zentralsperre, beheizbaren E-Außenspiegeln, kühlbarem Handschuhfach, CD-Radio mit vier Lautsprechern und USB-Anschluss etc.

Beim „Comfort“ gibt es darüber hinaus Klimaautomatik, E-Fensterheber hinten, Lederlenkrad und -schaltknauf, Radiofernbedienung, Sitzheizung etc. An Extras gibt es nur Metallic-Lack (ca. 400 Euro), dafür kann man auf ein umfassendes Zubehörprogramm zurückgreifen.

Der von uns getestete „Europeplus“ - er ist nur für den 90-PS-Diesel und den 105-PS-Benziner zu haben - liegt zum exakt gleichen Preis des „Cool“ eindeutig über dessen Ausstattungs-Niveau.

Welche Fahreigenschaften der Hyundai i30 CW hat, wieviel Sprit er benötigt und welche Kosten bei sämtlichen Modellen und Sondermodellen auf Sie zukommen, erfahren Sie in Teil 2 - nach einem Klick auf diesen Link!

Weitere Testdetails:

Ausstattung, Technik & Preise Europeplus und Life

Ausstattung, Technik & Preise Cool und Comfort

Auto versichern beim Testsieger

Zahlen Sie zuviel für Ihre Kfz-Versicherung? Jetzt vergleichen und sparen bei Zurich Connect, der Online Versicherung.

Jetzt umsteigen und sparen!

Testurteil Testurteil Seite 2 Seite 2

Hyundai i30 CW 1,6 CRDi Europeplus - im Test

Weitere Artikel:

Das ganz normale Leben

Test: Peugeot e-208 Active

Eine Fahrt im Peugeot e208 fühlt sich an, als wäre das Stromen das Normalste der Welt. Und das liegt nicht nur am Antrieb selbst.

Neues Gelände für Reise- und Offroad-Festival

Globetrotter-Rodeo: Termin bestätigt

Vom 27. bis zum 29. August 2021 soll in Limberg/Niederösterreich das 16. OTA Globetrotter-Rodeo stattfinden. Auf Allradbegeisterte und Weltenbummler warten eine verbesserte Infrastruktur und neue Side-Events.

Auch Arbeitstiere dürfen fesch sein

Schicke Felgen für Vans, Busse und Pickups

Egal ob Pick-up, Transporter, Van oder einfach nur Kombi. Sobald das Einsatzgebiet eines Autos hemdsärmeliger wird, greift ein Großteil der Autofahrer fast automatisch zu einer Stahlfelge; sicher ist sicher. Doch für all jene, denen das nicht reicht, haben wir gute Nachrichten!

Noch besteht Hoffnung auf ein Kärntner ORM-„Doppelpack“ zum Saisonstart - sicher jedoch wird die Redstag Rallye Extreme stattfinden...