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Verbrauch & Preis

Rainer Behounek

Angetrieben wird unser „Nil Blau Metallic“-Toledo von einem 1.4-Liter TSI-Motor mit Benzindirekteinspritzung mit 122 PS bei 5.000 U/min und 200 Nm bei 1.500 – 4.000 U/min. Zusammen mit dem 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe schnurrt er von Anfang an seidenweich durch die Gegend. 5,8 Liter auf 100 Kilometer gibt Seat an und die sind gar nicht soweit von der Realität entfernt. 6,2 Liter/100 Kilometer standen nach ausgiebiger Fahrt am Bordcomputer.

Die Fahrleistungen können sich dabei durchaus sehen lassen: 9,5 Sekunden auf 100 und 206 km/h Spitze sind ausreichend. Die Entwickler haben es dabei geschafft die Fahrcharakteristik gegenüber dem Skoda Rapid zu verändern und dem Spanier ein wenig mehr rassige Gene eingeimpft, die Dämpfer sind eine Spur härter, die Lenkung ein wenig direkter.

Ab 13.690 Euro ist der Seat Toledo als 1,2-Liter Benziner mit 75 PS und 5-Gang-Schalter zu haben. Dafür bekommt man aber eher eine Hülle, wie bereits erwähnt sind Radio und Klimaanlage gegen Aufpreis erhältlich. Nimmt man im Zuge des Österreich-Pakets beide zusammen, dann kostet das 1.223 Euro. ESP, Fahrer- und Beifahrerairbag sind unter anderem aber bereits enthalten.

Die "Reference"-Ausstattung beginnt bei 16.290 Euro. 4 Lautsprecher, ABS und dritte Bremsleuchte, Bordcomputer, elektrische Fensterheber vorne, manuelle Klimaanlage, Radio, Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung sind im Paket enthalten.

Unsere Toledo-Version mit 122 PS und 7-Gang-DSG beginnt bei 19.590 Euro, knapp 6.000 Euro über der Einstiegsversion.

Optional fanden wir noch: den "Nil Blau Metallic"-Lack um 700 Euro, 16“ Leichtmetallfelgen um 560 Euro, das Ablagenpaket um 160 Euro, das Winterpaket bestehend aus beheizbaren Vordersitzen und Scheibenwaschdüsen sowie einer Scheibenwasch-Reingungsanlage um 407 Euro und Kleinigkeiten mehr. Unterm Strich stehen genau 22.545,77 Euro.

Plus

+ großzügiges Raumangebot
+ laufruhiger Motor
+ moderne Technik aus dem VW-Regal

Minus

- Basis mager ausgestattet
- Übersteigt mit wenigen Optionen die 22.000 Euro-Marke

Resümee

Mit dem Seat Toledo macht man nichts falsch, das steht fest. Viel Platz im Innenraum, unaufgeregtes, „langlebiges“ Außendesign und laufruhiger Motor. Einzig die Basis könnte besser ausgestattet sein. Auch ist der Endpreis im Verhältnis zu den optionalen Extras doch etwas hoch.

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